Datentresore - Sicher ist sicher: Wie Sie Ihre sensiblen Daten schützen können

Von Oliver Judex

Lassen Sie uns wetten: Ihr Computer ist garantiert mit Virenschutz und Firewall der neuesten Generation ausgestattet. Gut so. Doch sind Sie auch bereit, viel Geld darauf zu setzen, dass all Ihre am PC untergebrachten Daten sicher sind wie im Tresor Ihrer Hausbank? Wetten Sie lieber nicht. Gerade die erschreckenden Datendiebstähle bei Sony zeigen, wie unsicher jede noch so professionell programmierte Software ist. Oder die kürzlich bekannt gewordene Panne bei Facebook, die es Werbefirmen ermöglichte, vier Jahre lang auf die privaten Daten der Nutzer zuzugreifen. Auch PC-Sicherheitsprogramme können nur bedingt schützen, hinken sie doch trotz regelmäßiger Updates den Online-Verbrechern stets nur hinterher. „Es gibt keine absolute Sicherheit“, weiß Datenschützer Hans G. Zeger, Chef der Arge Daten. Seine Empfehlung ist es daher, auf möglichst verschiedene Maßnahmen zu setzen, um es potenziellen Eindringlingen so schwer wie möglich zu machen – egal, ob sie über das Internet kommen oder physisch etwa durch Diebstahl Zugang zu Computer und Festplatte bekommen. Jedenfalls aber sollte man sich nicht auf bequeme Methoden wie ein einfaches Passwort beim Hochfahren des Rechners verlassen: „Das ist Kinderkram und bietet null Schutz. So einen Computer zu knacken dauert höchstens ein bis zwei Minuten.“

Wie im Tresor.
Wie können Sie also nun Ihre sensiblen Daten bestmöglich schützen? Vielleicht unterirdisch in einem ehemaligen Bergwerk. Oder auf einer Festplatte mit Selbstzerstörung. Oder in einem feuerfesten und wasserdichten Datentresor, denn schließlich können ja auch Unfälle oder Katastrophen Ihren Daten den Garaus machen. e!trend hat für Sie die außergewöhnlichsten Produkte ausfindig gemacht, die Ihrem digitalen Eigentum höchstmögliche Sicherheit angedeihen lassen.. Wem das zu ausgefallen ist, der sollte aber wenigstens einige Regeln beachten, um es den Datendieben nicht ganz so leicht zu machen:
> Sorgen Sie dafür, dass auch all Ihre Programme stets der aktuellen Softwareversion entsprechen. „Das ist überhaupt der größte Hebel, um Eindringlinge abzuwehren“, erklärt Markus Robin, General Manager des Beratungsunternehmens SEC Consult.

> Halten Sie Firewall und Virenschutz durch automatische, oft¬ mehrmals täglich erfolgende Updates auf dem neuesten Stand.
> Erschweren Sie den Zugriff auf Ihren Rechner durch unbefugte Personen. Das Benutzerkennwort in Windows hilft¬ da schon ein wenig, reicht aber in der Regel nicht, um ernsthafte Angriffe abzuwehren. Auch ein zusätzlicher Fingerprintsensor kann alleine schon durch das Booten mit der Notfalldisc ausgehebelt werden. Etwas mehr Schutz bietet das BIOS-Kennwort, das schon vor dem Booten abgefragt wird. Noch besser ist es, gleich die ganze Festplatte zu verschlüsseln, etwa mit der standardmäßig verfügbaren BitLocker-Funktion des Betriebssystems Windows 7.
> Wenn schon nicht die ganze Festplatte, dann verschlüsseln Sie zumindest Ihre heiklen Daten, zum Beispiel mit dem Gratis-Tool „TrueCrypt“.
> Am allersichersten ist es aber, wichtige Unterlagen erst gar nicht auf jenem System gespeichert zu haben, das man auch für den Zugang ins Internet nützt. „Besonders sensible Daten sollten auch physisch von der Online-Welt entkoppelt sein“, empfiehlt SEC-Consult-Experte Robin. Denn selbst beim Auslesen der Daten von einer verschlüsselten Festplatte könnten versteckte Programme über den Arbeitsspeicher auf die Files zugreifen.
> Wer seine Daten gar auf einem Laptop oder einer externen Festplatte mit sich herumtragen muss, sollte generell den Zugang mit entsprechenden Verschlüsselungsmethoden und weiteren Zugangsbeschränkungen ausstatten. Eine durch ein Passwort geschützte, verschlüsselte Festplatte, auf die man nur mittels Fingerprintidentifikation zugreifen kann, böte in den Augen von Arge- Daten-Chef Zeger zumindest einen gewissen Schutz: „Die beste Methode ist immer die Kombination mehrerer Schranken, für deren Überwindung man etwas wissen und etwas besitzen muss.“

Avaaz sammelt nicht nur online Millionen von Unterschriften, sondern begleitet seine Kampagnen oft mit öffentlichen Aktionen. In vielen Fällen, gerade bei globalen Anliegen, ist das von Erfolg gekrönt.
 

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