Cool bleiben! Die beste Geldanlage-Strategie

Die Krise hat die Welt der Geldanlage auf den Kopf gestellt: Bei simplen Sparbüchern drohen versteckte Gefahren, scheinbar riskante Investments bergen hingegen unbeachtete Chancen. trend beschreibt, wie Sie günstige Gelegenheiten nutzen und Anschläge auf Ihr Vermögen verhindern können.

Würden Sie einem Menschen 10.000 Euro borgen, wenn er Ihnen dafür nur 0,18 Prozent Zinsen bezahlt? Pro Jahr wären das flotte 18 Euro. Wahrscheinlich würden Sie den Kreditwerber auslachen. In der großen weiten Finanzwelt sind derartige Konditionen derzeit allerdings bitterer Ernst: Zur routinemäßigen Finanzierung laufender Ausgaben nahm die Bundesrepublik Deutschland am 12. September rund 3,9 Milliarden Euro für sechs Monate auf. Wie in solchen Fällen üblich, wurden die Geldmarktpapiere versteigert. Bei 0,18 Prozent war die Emission sogar 2,4-fach überzeichnet. Investoren aus aller Welt rennen den Deutschen die Türen ein, nur um in dem wirtschaftlich soliden Land ihr Geld parken zu dürfen. Die Botschaft ist klar: An den Finanzmärkten herrscht wieder einmal Panik, und alle suchen einen sicheren Hafen.

Mit 0,18 Prozent brauchen Sie sich aber keineswegs zufriedenzugeben. trend gibt Antworten auf die momentan am häufigsten gestellten Fragen: „Wohin mit dem Geld?“ und: „Was ist heute eigentlich noch sicher?“ Die Antworten darauf fallen teils überraschend aus. Anleger neigen gerade in so kritischen Situationen wie eben jetzt dazu, irrational zu handeln und Risiken falsch einzuschätzen. Dadurch entstehen einerseits neue spekulative Blasen, andererseits Unterbewertungen, die im historischen Vergleich geradezu absurd erscheinen. Geduld und gute Nerven vorausgesetzt, können Anleger gerade jetzt davon profitieren und den Grundstein für künftige Gewinne legen.

Das Umfeld sieht nämlich gar nicht so schlecht aus. Zwar nahm der Internationale Währungsfonds seine Konjunkturprognose für heuer zurück, doch um vier Prozent, so meinen die IWF-Ökonomen, werde die Weltwirtschaft schon wachsen. Im kommenden Jahr sollen es sogar 4,2 Prozent werden. Katastrophen sehen anders aus. Selbst der schuldengeplagte Euroraum sollte es heuer auf ein Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent bringen, hier rechnet der IWF 2012 mit einer Abschwächung auf 1,3 Prozent.

Historisch betrachtet, dauern Schuldenkrisen zwischen zwei und zehn Jahren. Risikofaktor Nummer eins bleibt dabei allerdings – der Mensch, konkreter: die Politiker. Sie haben es in der Hand, durch vernünftige Entscheidungen Wege aus der Krise zu finden oder diese durch Fehlentscheidungen noch zu verstärken. Aus der Vergangenheit lernen wir jedenfalls: Es gibt keine ausweglosen Situationen, es gibt nur inadäquate Reaktionen.

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- Franz C. Bauer

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