Börse Wien: Wechselhafter Sommer

Der mäßige Start der BANK-AUSTRIA-AKTIE bestimmt den Börsesommer.

Wenn ein Langstreckenläufer den Start verschläft, heißt das nicht, dass er auch das Rennen verliert", kommentierte ein Wiener Analyst die ersten Börsentage im "zweiten Leben" der Bank-Austria-Aktie. An den Tagen nach der Erstnotierung am 9. Juli dümpelte der BA-Kurs knapp unter den magischen 29 Euro, mit denen das Papier zugeteilt worden war. Zweifel über die Marktposition im Osten und ein Bericht über angebliche Forderungen aus dem Konkurs der BII Creditanstalt International, einer BACA- Tochter auf den Cayman- Inseln, drückten auf die Stimmung. Parallel dazu erlebte die Erste-Aktie einen Höhenflug, der allerdings durch Gewinnmitnahmen bald wieder gestoppt wurde.

Erste-Chefanalyst Friedrich Mostböck ist der Meinung, dass die Anleger auch in der zweiten Sommerhälfte kaum nennenswerte Höhepunkte erwarten. "Der Index wird die meiste Zeit zwischen 1250 und 1330 Punkten pendeln", glaubt Mostböck. Ausreißer über diese Marke seien vorerst kaum dauerhaft, doch schon mittelfristig erwartet er eine Belebung der Börsen: "Das Sentiment für Aktien wird deutlich besser." Schon im vierten Quartal könnten sich Signale für eine Aufhellung am wirtschaftlichen Horizont zeigen.Allerdings sei Wien hier abhängig von der Stimmung an den Weltbörsen. Im Gegensatz zur Situation vor einem Jahr sind Wiener Aktien nämlich nicht mehr so viel niedriger bewertet als der europäische Durchschnitt.

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