Avaaz – Politik und Konzerne im Visier

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"Lange schon ist Rupert Murdoch eine machtvolle Bedrohung unserer Demokratien“, so kommentierte Avaaz-Chef Ricken Patel die gerade in Großbritannien marktbeherrschende Stellung des amerikanisch-australischen Medienzaren. Murdoch, zu dessen Reich in England so unterschiedliche Zeitungen wie "Sun“ und "Times“ gehören, hatte im Frühjahr 2011 gerade ein Übernahmeangebot für den lukrativen Satellitensender BSkyB gelegt, an dem ihm bereits 40 Prozent gehörten. Avaaz feuerte auf allen Kanälen: Nicht nur unterschrieben über eine Million Menschen die Petition gegen die "Murdoch-Mafia“, 30.000 davon riefen auch direkt bei britischen Parlamentariern an, 40.000 machten von einem Einspruchsrecht Gebrauch, wodurch sich die Regierungsberatungen zu dem Deal maßgeblich verzögerten. Als schließlich auch noch der Spitzel-skandal um das Murdoch-Blatt "News of the World“ ans Tageslicht kam, zog Murdoch sein Übernahmeangebot entnervt zurück.

 

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