Aufstieg

Mitarbeitermotivation. Selbst voll Enthusiasmus ans Werk gehen und andere mitreißen bedeutet, die beste Basis für einen garantierten Unternehmenserfolg zu schaffen.

Die Hauptmotivation kann nur aus einem selbst kommen, sodass man beherzt die Richtung fokussiert und mit Elan losmarschiert“, brüllt Fotolöwe Robert Hartlauer sein Credo überzeugt heraus. Und weiß sich mit dieser Erkenntnis eins mit einem der frühen Kirchenväter. Der große Zweifler und spät zum Glauben gelangte Aurelius Augustinus wusste, dass nur die eigene Begeisterung andere mitreißen kann: „In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.“ Mit Druck geht dabei gar nichts, stattdessen ist Anziehung gefragt: Energien fließen durch Sog, nicht durch Druck.
Der Psychologe und Arbeitswissenschafter Frederick Herzberg definierte in seiner Zwei-Faktoren-Theorie die Auslöser für Unzufriedenheit und Zufriedenheit im Job. Stimmen die so genannten „Hygienefaktoren“ – die Personalpolitik, der Status, die fachliche Kompetenz des Vorgesetzten und die Beziehung zu Kollegen und Mitarbeitern –, führt dies zum Fortfall der Unzufriedenheit. Zufriedenheit hingegen wird erst durch so genannte intrinsische Faktoren, die sich auf den Arbeitsinhalt beziehen, erreicht. Leistungs- bzw. Erfolgserlebnis, Anerkennung für geleistete Arbeit, Verantwortung, Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentfaltung und zum Aufstieg gelten – laut Herzberg – dabei als wichtigste Motivatoren. „Etwas mit Freude und Antrieb zu machen ist entscheidend, damit es gut wird“, weiß Hartlauer. „Alles muss mit Leidenschaft passieren.“ Seinen Mitarbeitern bietet er dafür Kurse für Selbstmotivation in der Hartlauer Akademie an: „Viele nutzen sie, andere brauchen sie nicht, ist mir auch recht.“ Sicher ist sich der Fotofilialist, dass der Chef selbst immer als Vorbild vorangehen muss. Dabei hilft ihm die Eigenschaft, immer alles ­positiv zu sehen und nicht von Anfang an darüber ­nachzudenken, was alles schiefgehen könnte: „Mein Vater hat immer gesagt: ‚Wenn du was angehst, Robert, dann geh es an, und erst wenn die ersten Schwierigkeiten kommen, dann mach dir Gedanken über Lösungen, aber nicht vorher schwarzsehen.‘“ Denn grundsätzlich kann man in Hartlauers Augen davon ausgehen, „dass alles gut geht“. Pessimisten weicht er fast automatisch aus: „Das ist eine Selbsthygiene-Maßnahme, aus Angst vor Ansteckung.“ Natürlich kennt auch der Fotolöwe Tage, an denen er nicht hoch motiviert ist, „aber da zieh ich mich eher zurück, und meine Familie baut mich wieder auf“. Wichtig ist für ihn vor allem eines: „Erfolg muss honoriert werden, aber Motivation über Geld funktioniert nicht, das gehört zwar automatisch dazu, aber am wichtigsten ist die Anerkennung und das Aussprechen der erbrachten Leistung.“

Avaaz sammelt nicht nur online Millionen von Unterschriften, sondern begleitet seine Kampagnen oft mit öffentlichen Aktionen. In vielen Fällen, gerade bei globalen Anliegen, ist das von Erfolg gekrönt.
 

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