Klimaschutzpreis: FORMAT präsentiert die innovativsten Ideen und besten Projekte

Aus Hunderten Bewerbungen zum Klimaschutzpreis 2010 wählte die Jury diese 16 innovativen Projekte. FORMAT präsentiert Sieger und Nominierte.

Spätestens seit den schweren Naturkatastrophen der vergangenen Jahre wurde auch in Österreich jedem bewusst, wie stark der Mensch das Klima durch die hemmungslose Nutzung fossiler Energien und den Raubbau an natürlichen Ressourcen bereits negativ verändert hat – und wie wichtig der Klimaschutz für die Bevölkerung ist. An guten Ideen und innovativen Erfindungen zur Rettung des Klimas mangelt es dabei in Österreich nicht. Das zeigt der „Klimaschutzpreis 2010“ wieder einmal auf beeindruckende Art und Weise. Unter den Hunderten Einsendungen in vier Kategorien hat eine Fachjury 16 Projekte ausgewählt, die für den „Klima schutzpreis 2010“ nominiert waren. FORMAT präsentiert auf den nächsten Seiten Sieger und Nominierte.

Innovationen aus Österreich

In der Kategorie „Industrie & Großbetriebe“ konnte die zur Constantia Industries gehörende impress decor mit einer innovativen kratzfesten Oberflächenbeschichtung aus Zucker überzeugen, welche das in einem energieintensiven Herstellungsprozess gewonnene Melamin als Oberflächenmaterial für Möbel ersetzt.

Dass Umweltschutz keinesfalls Komfortverzicht bedeuten muss, zeigt das Boutiquehotel Stadthalle. Der Sieger in der Kategorie „Landwirtschaft & Gewerbe“ ist wahrscheinlich das erste Hotel der Welt mit einer Null-Energie-Bilanz.

Einen völlig neuen, besonders umweltfreundlichen Weg in der Stromerzeugung zeigt das Wiener Unternehmen Aqua Libre. Die Stromboje ist ein schwimmendes Wasserkraftwerk, das Energie ausschließlich aus der Strömung von Flüssen oder dem Meer gewinnt. Diese Erfindung erhielt klar den Sieg in der Kategorie „Alltag & Ideen“.

In der Kategorie „Regionen & öffentlicher Raum“ – FORMAT stand Pate für diesen Preis – wurde die Region Weiz-Gleisdorf mit insgesamt 17 Gemeinden ausgezeichnet, die durch eine Vielfalt an Projekten in den letzten fünf Jahren den CO2-Ausstoß um 25 Prozent reduziert hat.

Strenge Kriterien

Die Jury hat die eingereichten Projekte nach strengen Kriterien beurteilt. Die Wirksamkeit für den Klimaschutz war dabei ebenso wichtig für die Entscheidung wie die Energie- und Kosteneffizienz des jeweiligen Projekts, der Innovationsgrad und die Kreativität sowie die Vorbildwirkung für andere Unternehmen oder öffentliche Einrichtungen. Nur wer in allen Kategorien punkten konnte, hatte heuer die Chance, unter die Nominierten zu gelangen.

Die ausgezeichneten Projekte erfüllen auch ein weiteres für Österreichs Wirtschaft besonders wichtiges Kriterium: Sie schaffen Jobs. Schon heute arbeiten in Österreich über 185.000 Menschen in sogenannten „Green Jobs“ in der Umwelt- und Entsorgungsindustrie.

Durch Ideen wie jene beim „Klimaschutzpreis 2010“ einer breiten Öffentlichkeit erstmals gezeigten sollen, so der Wunsch von Umweltminister Niki Berlakovich, in den nächsten zehn Jahren zusätzliche 100.000 Arbeitsplätze bei der umweltfreundlichen Erzeugung von Energie, der Entwicklung von neuen Werkstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen, der Erfindung neuer Recyclingtechnologien, welche aus dem Mist von heute wertvollen Rohstoff von morgen machen, sowie der thermischen Sanierung der Wohn- und Bürohäuser entstehen. „Green Technologies“ sind dabei auch ein wichtiger Faktor für Österreichs Exportwirtschaft, denn dieses Know-how ist international gefragt.

SLIDESHOW: Die bunte Nacht des Klimaschutzpreises

Mehr zum Thema auf www.klimaschutzpreis.at

– Ch. Neuhold

FORMAT sucht die besten Ideen für den Klimaschutz. Projekte können noch bis 17. August eingereicht werden.
 

Österreich

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