Vom Inhalte-Lieferanten bis
zum Buchhändler: Mit wem Apple im Clinch liegt

Apple ist am Buch-, Musik-, Handy- und am mobilen Werbemarkt präsent und kämpft dementsprechend an vielen Fronten. Ein kleiner Auszug aus dem Streit- und Klagstagebuch des Konzerns.

● Buchkäufer brachten vor wenigen Tagen in den USA eine Sammelklage gegen Apple (und fünf Verlage) wegen illegaler Preisabsprachen ein. Der Vorwurf: Apple soll das populäre iPad dazu nutzen, um Preise künstlich hoch zu halten und den Mitbewerb (Amazon, Kindle) zu verdrängen.

● Amazon erhielt im März 2011 eine Klage, weil es den Begriff „appstore“ verwendet. Apple hat sich die Schreibweise „App Store“ schützen lassen.

● HTC hat mit seinen Geräten gegen zwei Apple-Patente verstoßen. Apple will ein Importverbot von HTC in den USA durchsetzen. HTC reichte am 16. August seinerseits Patentklagen gegen Apple ein.

● Motorola mit seinem Tablet-Modell Xoom und ein deutscher Hersteller von Billig-Tablets (Jaytech) erhielten am 9. August ebenfalls eine einstweilige Verfügung mit Verkaufsstopp.

● Google ist der Erzfeind. Seit Steve Jobs das Match um den mobilen Werbedienstleister AdMod an Google verlor, ist Feuer am Dach. Was Google betrifft, nimmt Jobs alles „sehr persönlich“. Erwartet wird nun eine Patentschlacht bisher nicht gekannten Ausmaßes. Google hat sich dafür mit dem Kauf von Motorola erst einmal aufmunitioniert.

● Nokia gewinnt. Seit 2009 stritt Apple mit Nokia um Patente. Im Juni 2011 einigte man sich, und Apple zahlte an Nokia, andernfalls hätte ein Einfuhrverbot der Apple-Geräte in die USA gedroht.

● 25.000 südkoreanische iPhone-Nutzer haben eine Sammelklage eingebracht, weil Apple Bewegungsprofile unerlaubt gespeichert hat.

● Zur Tagesordnung gehören Klagen wegen nicht lizenzierten Apple-Zubehörs. Ein Fünftel des Verkaufspreises solcher Produkte geht an Apple, das u. a. die Kompatibilität prüft.

● Verleger bezeichnen die 30-Prozent-Provision als „zu hoch“, die Apple für das Listing im iPad-Kiosk verlangt, und wollen sich Apples fixen Preisvorgaben nicht beugen. Noch wird verhandelt, nicht vor Gericht. Apple machte Andeutungen kleiner Konzessionen. Das Problem der Verleger: Sie haben keine einheitliche Strategie.

● 2007 erstritt sich Apple die Rechte am Namen iPhone (von Cisco) und am Apple-Logo (von der Beatles-Plattenfirma).

● Musikmarkt. Ärger mit Teilen der Musikindustrie gibt es bei iTunes laufend. Mit Exklusivverkäufen (aktuell Jay-Z) bootet Apple systematisch die Konkurrenz aus. Mit dem neuen Cloud-Dienst „iTunes-Match“ sind Urheberrechtsklagen vorprogrammiert.

Das Gros der Kunden bucht seinen Sommerurlaub in den Monaten Jänner bis März. Der Rest bucht in letzter Minute.
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