Und es hat "bing" gemacht: Innovative Suchmaschine nützt Schwächen von Google

Mit einigen „Spezialitäten“ kratzt Microsoft am Suchmonopol von Google.

Ob sich das Akronym zur neuen Microsoft-Suchmaschine ein kreativer Geist im Web oder doch die eigenen Entwickler ausgedacht haben, ist sekundär. Einprägsam ist es jedenfalls: but it’s not Google – bing eben. Die Namens­findung (hook? kumo? bing?) war selbst im Konzern ein Projekt der obersten Geheimhaltungsstufe, bis der Schleier Anfang Juni gelüftet wurde.

Bild-Ebene beeindruckt  
Der Einstieg in bing ist elegant. Ein täglich wechselndes Hintergrundbild beim obligatorischen „Such-Schlitz“ lässt Google richtig alt­backen aussehen. Ein echtes Vergnügen ist die Bildersuche. Wer etwa „Picasso“ eingibt, bekommt gleich auf der Start­seite Bilder angeboten und kann sie sogar nach Größen, Ölbildern oder Skizzen sortieren. Der Mauszeiger vergrößert die Ansichten ohne Anklicken. Sehr angenehm. Ähnlich toll ist das Stöbern nach Videos, die nach Länge, Auflösung oder Quellen abgesucht werden können. Klar unterliegt bing bei der Suche nach ganz aktuellen Inhalten. Wer unter der Rubrik „News“ die neuesten Entwicklungen zu Yahoo! wissen will, ­bekommt bei Google aktuellere und ­relevantere Referenzen.

Reisen und Gesundheit  
In zwei – offensichtlich stark gefragten – Bereichen punktet bing mit sehr guten Ansätzen. Bei Reise- (Hotels und Flug) oder Einkaufsrecherchen bietet bing schon jetzt Suchergebnisse an, die „intelligenter“ und übersichtlichter daherkommen, als man es von Google gewohnt ist. Eine weitere Spezialität sind Suchabfragen im Gesundheitsbereich. Für das Microsoft-Suchteam wurden sogar Ärzte und Chirurgen angeheuert.
Achtung: Die deutsche bing-Version hat noch nicht den vollen Funktionsumfang. Über www.blackdog.ie/google-bing/ kann jeder den Direktvergleich Google vs. Bing selbst ausprobieren.

Von Barbara Mayerl

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