Steve Jobs stellt neues iPad vor

Apple-Chef Steve Jobs hat am Mittwoch für eine Überraschung gesorgt. Der Konzerngründer stellte in San Francisco die neue Variante des Kleincomputers iPad persönlich vor und zeigte damit gegen die wachsende Konkurrenz anderer Produzenten auf.

Der 56-Jährige hatte sich seit Jänner wegen einer Erkrankung eine Auszeit von der Konzernführung genommen, den "großen Tag" wollte er aber nicht verpassen.

Das neue iPad werde mit Videokameras ausgestattet sein, kündigte Jobs an. Auf der Vorder- und auf der Rückseite werde es jeweils eine Kamera aufweisen, womit das iPad für Videogespräche benutzt werden kann. Das gesamte iPad wird laut Jobs dennoch dünner und leichter. "Es wird nicht nur etwas dünner, sondern dramatisch dünner", sagte er. Das iPad werde dünner sein als das iPhone 4. Es werde zudem um mehr als ein Zehntel leichter sein als die bisherige Variante des iPad. In den USA wird das neue iPad bereits ab 11. März im Handel sein. Es soll wie die erste Version je nach Kapazität zwischen 499 und 829 Dollar (600 Euro) kosten.

Jobs zeigte sich angesichts der wachsenden Konkurrenz auf dem Tablet-Markt gelassen. "Noch nie hatten wir ein Produkt, das von Beginn an so gut gelaufen ist", sagte er. Apple beherrsche derzeit mit dem iPad etwa 90 Prozent des Markts. "Wir haben unsere Konkurrenz damit aus der Fassung gebracht", sagte er.

Seit dem Start vor einem Jahr hat Apple rund 15 Millionen iPads verkauft. Branchenexperten gehen davon aus, dass die Zahl der verkauften Geräte in diesem Jahr auf 55 Millionen steigen wird. Der Hersteller Motorola macht dem iPad inzwischen mit seinem Tablet-Computer Xoom Konkurrenz, der Samsung-Konzern aus Südkorea will demnächst eine aktualisierte Variante seines Galaxy Tab auf den Markt bringen. Zahlreiche weitere Hersteller haben für die kommenden Monate ähnliche Geräte angekündigt.

- APA

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