So funktioniert das Wikipedia-System

Wikipedia-Community ist gut organisiert. Wer aktiv mitgestalten will, muss objektiv sein und mit Fakten überzeugen können.

So funktioniert das Wikipedia-System

Keiner ist schneller vor Ort, wenn jemand stirbt, als Wikipedia. Gibt es einen prominenten Todesfall, ist es ein "Sport“ unter den Autoren, den Eintrag zu aktualisieren. Die Autoren sind hier so schnell wie die Nachrichtenagenturen.

Schnell sind die Autoren aber auch, wenn’s nicht brennt. Sogenannte "Edits“ (Änderungen) kann jedermann - auch anonym - machen, sie werden aber durch einen Administrator geprüft und erst dann für die Öffentlichkeit freigeschaltet. Puren Vandalismus oder Spaß-Editierungen bekommen die Nutzer gar nicht erst zu sehen. Schon dieser Aufwand ist nicht zu unterschätzen. Auf österreichische Administratoren kommen pro Minute (!) zwischen 50 und 100 Edits zu. Die Administratoren haben sich die jeweiligen Fachgebiete aufgeteilt, prüfen neue Artikel auf Plausibilität und lesen sie auch Korrektur. Durch mehrfache Prüfinstanzen werden individuelle Fehler weitgehend ausgeschlossen.

Selbstdarsteller und PR-Schreiber sind weitgehend chancenlos. Um einen Wikipedia-Eintrag über jemanden anzulegen, muss schon ein gewisses öffentliches Interesse an der Person bestehen. Ob das gegeben ist, wird in der Autoren-Community demokratisch entschieden - das kann auch eine gewisse Zeit dauern.

Im deutschsprachigen Wikipedia werden täglich bis zu 450 PR-Artikel eingestellt - und meist sofort von den Admins gelöscht. Österreichs Wikimedia-Obmann Kurt Kulac (Bild): "Enzyklopädisch schreiben ist eben schwerer, als Pressetexte zu verfassen.“

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