LTE ist in der Stadt, aber noch nicht am Land

Der Mobilfunk der 4. Generation verspricht mehr als nur schnellere Download-Raten.

Im Herbst 2012 war der Mobilfunk der vierten Generation, LTE (LongTerm Evolution), plötzlich auch außerhalb der Mobilfunk-Branche ein Thema. Das iPhone 5 war in den Handel gekommen, doch eines der wichtigten Verkaufsargumente - der LTE-Datenturbo - war hierzulande keines, weil das Apple-Gerät genau jenes Frequenzband nicht unterstützt, auf dem das aktuell schnellste mobile Breitband läuft. Das wird sich im Zuge der Frequenz-Versteigerung und Umwidmung im Herbst 2013 ändern. Die Mobilfunker können dann "Technologie-neutral“ arbeiten. Ihnen wird nur mehr vorgeschrieben, welche Dienstleistungen sie zu erbringen haben, nicht mehr die Frequenz, auf der sie es tun.

In den größeren österreichischen Städten können Kunden mobile Download-Raten von 50 bis 100 Megabit pro Sekunde schon jetzt nutzen, die entsprechenden Daten-Tarife (50 bis 60 Euro) und Geräte vorausgesetzt. LTE wird in Österreich 2013 weiter ausgebaut werden. Mit einer größeren Netzabdeckung im ländlichen Bereich ist allerdings erst für 2014 zu rechnen.

Spannend ist das neue Netz aber nicht nur wegen der höheren Geschwindigkeiten. "LTE hat auch kürzere Reaktionszeiten. Das macht Echtzeit-Kommunikation möglich, die diesen Namen verdient“, sagt Arthur-D.-Little-Geschäftsführer Karim Taga. Der Telekom-Experte wertete Ergebnisse aus, die in LTE-Ländern mit hoher Verbreitung - etwa den USA - gemacht wurden: "LTE verspricht Firmen mit mobiler Teamarbeit und Nutzern von Cloud-basierten Dienstleistungen echten Gewinn“, sagt er.

In den USA gaben zwei Drittel der berufsbedingten LTE-Nutzer eine "gesteigerte Produktivität“ an. Die Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung soll auch in Zügen und auf der Autobahn unterbrechungsfrei und ohne Verzögerungen laufen.

Das Gros der Kunden bucht seinen Sommerurlaub in den Monaten Jänner bis März. Der Rest bucht in letzter Minute.
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