Josef Broukal testet das neue Microsoft "Office 365"

Der Markt ist in Bewegung. Konkurrenten wie Google Docs zwingen Microsoft, von alten Monopolpreisen Abschied zu nehmen. Statt Office 2013 um einige Hundert Euro pro PC zu kaufen, kann man es, als "Office 365", um ein paar Euro im Monat mieten - und zwar gleich für die ganze Familie.

Josef Broukal testet das neue Microsoft "Office 365"

Fünf Kopien sind im Abo enthalten. Preis pro Monat und Computer: 1,65 Euro. Das Paket ist opulent ausgestattet mit Word, Excel, PowerPoint, OneNote, Outlook, Publisher und Access. Dazu gibt’s 20 Gigabyte Speicher in der Microsoft-Cloud SkyDrive. Gewinnt Microsoft mit diesen Okkasionspreisen neue Kundenschichten, geht die Rechnung auf.

Speichern in der Cloud

Aber lohnt der Umstieg überhaupt? Ja - sofern man mit mehr als einem PC/Mac arbeitet und alles über die Cloud schön auf dem neuesten Stand haben will. Oder wenn man mit einem Windows-Tablet arbeitet. Alle neuen Programme lassen sich mit dem Finger wie mit der Maus gut bedienen. Die eigentliche Arbeit erledigt man mit Tastatur oder Stift. Im Touch-Modus rücken Befehle und Menüs auseinander, Fehltipper sind selten. Alle Programme kommen in einem eleganten Layout im Stil der Windows-8-Kacheln: mit Dutzenden neuen Features. Die wichtigsten im Überblick:

• Word mit Lesemodus: Wer ein Dokument nur lesen will, versetzt es in den schön umbrochenen "Lesemodus“.

• PDF öffnen und bearbeiten: Dokumente in Adobes Format PDF öffnet das neue Word so, dass Schriften und Seitenaufbau gleich bleiben.

• Datenvisualisierung mit Vorschau: Markiert man in Excel einen Bereich mit Zahlen und Beschriftungen, bietet das Programm über einen kleinen Schaltknopf Dutzende färbige Auszeichnungen und Diagrammformen an.

• Aufgeräumtes Outlook: Im neuen Outlook antwortet man auf eine E-Mail direkt im Vorschaufenster. In der Mailübersicht erinnert die rote Schrift "Entwurf“ daran, dass man ein Poststück noch nicht gesendet hat.

• Text aus Bildern: OneNote untersucht Fotos und Bilder auf Buchstaben und macht daraus Computertext.

Ich verwende Office 2013 schon seit zwei Monaten. Mein Eindruck: Dieses Mal hat es Microsoft nicht so sehr auf neue Funktionen abgesehen. Im Mittelpunkt steht einfachere Bedienung. Das wird besonders deutlich bei Outlook und Excel. Wie mühsam war doch bisher das Erstellen von Diagrammen. Jetzt ist es ein Klacks. Auch Word kann mehr.

Und das alles für fünf Computer zum Preis eines Big-Mac-Menüs plus Apfeltasche pro Monat.

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