Google Glass-Test: "Narzissten werden sie lieben“

Google Glass-Test: "Narzissten werden sie lieben“

Die vernetzte Brille "Google Glass“ wird in einem einzigartigen Feldversuch öffentlich getestet. Was sie kann und welche Probleme sie mit sich bringt.

Die Duschszene ist - zumindest im Netz - schon weltberühmt. Der kalifornische Technik-Blogger Robert Scoble war mit der Google-Brille unter der Dusche. Und nicht nur dort. Hunderttausende folgen ihm auf seinen Nachrichten-Kanälen. Sehen, wie er verdutzte Gesprächspartner fotografiert, wie er Auto fährt und wie ihn auf Veranstaltungen Neugierige folgen, wie Fans einem Hollywood-Star.

Die Brille hört auf Sprachbefehle wie "Okay Glass, take a picture“ und nimmt Bilder oder Videos auf, die dann ins Netz hochgeladen werden. Passiert das unabsichtlich, kann das - zumindest in der aktuellen Version - erst einmal nicht mehr rückgängig gemacht werden. Scoble hat die Brille seit Mitte April und setzt sie nur noch zum Schlafen ab. Nach zwei Tagen habe sich das Hirn daran gewöhnt, dass hier "kein Dreck auf der Brille klebt, sondern einfach ein kleiner Bildschirm ist“. Für Scoble ist die aktuelle Entwicklungsstufe erst der Beginn des Glass-Zeitalters. "Wir sind jetzt etwa beim Apple II“, sagt er. Der kam 1977. Ein Urteil fällt er schon jetzt: "Narzissten werden das Teil lieben.“ Seine Frau weniger. "Die wird mich bald erwürgen, wenn ich noch mehr Bilder von ihr ins Netz stelle.“

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