Externe Festplatte adé: Für Datensicherung empfehlen sich Online-Backup-Angebote

Online-Backups sind eine einfache und sichere Methode der Datensicherung. Die Angebote sind vielfältig.

Ein Backup ist wie eine Feuerversicherung: Der Aufwand rechnet sich erst, wenn es „brennt“. Der Versuch, ihn möglichst gering zu halten, hat sich schon bei vielen – den Autor eingeschlossen – bitter gerächt. Das Angebot an Backup-Softwares ist mannigfaltig. Auf vielen PCs und Laptops sind einfache und brauchbare Lösungen vorinstalliert.

Viel Aufwand mit Festplatten und CDs
Die kriti­sche Frage ist aber, wo man die Backups speichert. Auf der internen Festplatte? Das hilft bei beschädigten Dateien oder Betriebssystemen. Bei einem Hardwaredefekt oder Festplatten-Crash? Fehlanzeige! Sehr beliebt sind daher Sicherungen auf eine externe Festplatte. Doch die steht dann meist gleich neben dem Computer. Bei einem Brand oder Einbruch sind mit ziemlicher Sicherheit auch die Backups perdu. Da hilft nur, die Festplatte an einem anderen, möglichst sicheren Ort wegzuschließen. Aber Vorsicht: Externe Laufwerke crashen öfter als interne. Die Qualitätsunterschiede der handelsüblichen Geräte sind enorm. Um im Fall der Fälle eine kostspielige Datenrettung zu vermeiden, sollten zusätzlich noch CD/DVD-Sicherungen gezogen werden. Alles in allem schon ein ziemlicher Aufwand für ein brauchbares Maß an Sicherheit.

Online-Backup liegt im Trend
Die Geschwindigkeit heutiger Breitbandanschlüsse ist für eine performante Backup-Leis­tung durchaus ausreichend, und Anbieter einschlägiger Dienste gibt es wie Sand am Meer. Die Auswahl ist Vertrauenssache und sollte sich nach dem Wert der privaten oder geschäftlichen Daten richten. Denn die Unterschiede bei Professionalität, Sicherheitslevel und Preis sind enorm.
Die Mindestanforderungen: Die Software sollte automatische, kontinuierliche Sicherungen durchführen können und „inkrementelle“ Backups ermöglichen, also nach einem Basis-Backup nur mehr die veränderten Daten sichern, damit etwa die in der Regel unveränderlichen Fotos von Omas Neunziger nicht jedes Mal wieder durchs Internet gejagt werden. Einigen Anbietern kann man das datenintensive ­erste Vollbackup auch per DVD oder Festplatte zusenden. Weiters sollten Daten­übertragung und möglichst auch Datenspeicherung verschlüsselt erfolgen.

Daten im Ex-Armeebunker
Aus den empfehlenswerten und preisgünstigen Angeboten für den Heimgebrauch seien hier drei herausgegriffen: Mozy , hinter dem der Speicherriese EMC steht, bietet 2 Gigabyte (GB) und unlimitierten Backup-Platz für 4,99 Dollar. iDrive offeriert ebenfalls 2 GB Gratisplatz und bis zu 150 GB für 4,99 Dollar pro Monat. Jungle Disk mit ausfallsicherer RAID-Speicherung in den Amazon-Rechenzentren ist auch für Kleinbüros mit höheren Sicherheitsanforderungen zu empfehlen. Abgerechnet wird abhängig von Speicherplatz (15 $-Cent pro GB) und Transfervolumen (15 $-Cent pro GB Upload). Professionelle Lösungen für Firmen oder besonders wertvolle persönliche Daten gibt es je nach Sicherheitsstufe ab 9,90 Euro pro 5 GB (Telekom Austria) bis zu über 100 Euro pro 5 GB. Und bei den besonders sicherheitsbewussten Schweizern von Swissvault kann man für 6 Euro pro GB und Monat auch ein „Datenkonto“ im geheimen, streng bewachten Ex-Armeebunker mieten (siehe Bild) .

Von Alexander Hackl

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