Das Wiener Start-up NOUS begeistert die Amerikaner mit virtuellem Museumsführer

Von Wien in die Apple-Welt. Als sich vor eineinhalb Jahren die ersten Gerüchte breit machten, dass Apple ein neues Entwickler-Modell auf den Weg bringen will, klopfte Alexander Stickelberger von der Agentur NOUS bei den europäischen Apple-Niederlassungen an. Große Hoffnungen machte er sich nicht und war "extrem überrascht", als er mit seinem virtuellen Museumsführer gleich zur Präsentation in die US-Zentrale nach Cupertino eingeladen wurde. Vor allem die Benutzeroberfläche hatte Apple begeistert, da es in den USA offenbar nichts Vergleichbares gab. "Weil uns die Fördermittel von departure, zit und dem Wirtschaftsministerium Spielraum gaben, konnten wir uns ein Jahr auf die saubere Entwicklung des Designs konzentrieren", sagt er. Die Früchte dieser Arbeit kann die Firma jetzt ernten.

Zertifizierter Apple-Entwickler
NOUS wurde in den engeren Kreis der zertifizierten Apple-Entwickler aufgenommen, bekommt dadurch früh Einblick in neue Produkte und ist natürlich auch im App Store vertreten. Der Museumsguide wird derzeit in großen Museen in den USA eingeführt; entwickelt wird auch einer für Wiener Galerien. Für Stickelberger erschöpft sich das Geschäft nicht allein mit dem Kunstmarkt. Das iPhone lässt sich in beliebige Firmenprozesse einbinden: Die Mitarbeiter einer großen Medienagentur können schon bald Werbesujets über ihre iPhones freigeben. Je nach Zielgruppe können die Programme über den App Store direkt oder von den Firmen selbst (Museen usw.) an ihre Kunden weitergegeben werden. Stickelberger: "Der Vorteil der App Stores ist evident, dort kann ich Millionen neue Nutzer erreichen. Das Konzept hat Apple extrem schlau aufgezogen."

Von Alexandra Riegler, USA

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