Cloud Computing: Die Vision vom Netzwerk als nächster Quantensprung in der IT

Mit dem Begriff Cloud Computing verhält es sich wie mit Web 2.0. Es ist ein viel strapazierter Terminus in den Produktbeschreibungen und Pressedossiers der IT-Dienstleister. Eine letztgültige lexikalische Begriffsdefinition existiert bis dato nicht. Der Vizepräsident der Gartner-Analysten David Mitchell Smith ortet „zwei komplett verschiedene Ansätze“ hinter dem Begriff. Zum einen wird die Cloud als neues Vertriebsmodell für Software verstanden, wo Software als Dienstleistung via Internet zur Verfügung gestellt wird. Zum anderen kann sich der Gattungsbegriff auch auf die IT-Infrastruktur selbst beziehen und meint hier eher Automatisierung und Virtualisierung („Cloud Sourcing“). Was in beiden Fällen stimmt, ist die Sicht der Wolke als leistungsfähiges, externes, global gespanntes Netzwerk, auf das die Nutzer und Firmen – in der Regel über einen Webbrowser – zugreifen.

Reizvolle Skaleneffekte
Der Reiz des Cloud Computing liegt natürlich in den Skaleneffekten. Ein großer IT-Dienstleister kann Rechenkapazität günstiger anbieten, als man es im firmeneigenen Rechenzentrum tun kann. Gartner-Mann Smith mahnt vor inflationärem Gebrauch: „Die Cloud ist ein viel zu oft strapazierter Modebegriff geworden, das hilft der sachlichen Diskussion nicht wirklich.“ Dell wollte sich an dem Begriff sogar die Markenrechte sichern. Einig sind sich Analysten und Hersteller aber darin, dass diese Art der Ressourcennutzung der nächste Quantensprung in der IT ist, vorausgesetzt, die Sicherheitsstandards und Internet-Bandbreiten stimmen. Und alle, von IBM, SAP und Oracle über Microsoft bis zu Google und Amazon (Elastic Compute Cloud), bieten es an. Wie lange es bis zur flächendeckenden Marktdurchdringung braucht, weiß aber keiner so genau.

Von Gregor Kucera (L. A.), Mitarbeit: Barbara Mayerl

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