Beamer für die Hosentasche

Samsung Galaxy Beam

Der integrierte Mini-Beamer auf der Stirnseite des Samsung Galaxy Beam kommt nur in wirklich dunklen Umgebungen zur Geltung. Für Präsentationen ist er eher schlecht geeignet, da wir keine Möglichkeit gefunden haben, PowerPoint-Slides auf dem Handy wiederzugeben. Mit Fotos & Videos klappte das aber hervorragend - der Akku machte erst nach 3 Stunden schlapp.

Preis: 539 €
Masse: 124 x 64 x 12 mm
Gewicht: 145 Gramm
Lichtstärke: 15 Lumen
Auflösung: 640 x 360 Pixel

3M Mobile Projector 220

Mit seinen 65 ANSI-Lumen ist der akkubetriebene Mini-Beamer gerade hell genug, um auch in Räumen mit mäßiger Verdunkelung brauchbare Resultate zu liefern. In hellen Räumen ist der Projektor-Winzling jedoch chancenlos. Längere Präsentationen sollten für den MP220 kein Problem darstellen: Im Test ging dem Akku nach rund 100 Minuten die Puste aus.

Preis: 549 €
Masse: 156 x 80 x 32 mm
Gewicht: 422 Gramm
Lichtstärke: 65 Lumen
Auflösung: 1.024 x 600 Pixel

Projektoren im Miniformat: FORMAT testet die neuesten Mini-Beamer von 3M und Samsungs Beamer-Handy.

So clever aktuelle Smartphone-, Tablet- und Netbook-Modelle auch sein mögen, in einer Disziplin versagen sie alle: Wer die neuesten Urlaubsfotos der versammelten Familie zeigen möchte oder eine kurze PowerPoint-Präsentation einem Kunden vorführen will, wird schnell feststellen, dass sich ein kleiner Bildschirm - sei er auch noch so brillant und hochauflösend - nicht für Gruppenvorführungen eignet. Genau für solche Szenarien sind sogenannte Mini-Beamer - LED-Projektoren im Kompaktformat, die problemlos in jede Hand- oder Aktentasche passen - prädestiniert.

Die zwei jüngsten Vertreter dieser Klasse kommen aus dem Hause 3M - ja, der Hersteller von Post-it und Klebeband ist auch ein Player im Elektronik-Business - und mussten sich gegen einen ungewöhnlichen Newcomer behaupten: Samsungs neues Smartphone Galaxy Beam, das den Beamer gleich eingebaut hat.

Licht und Schatten

Auf den ersten Blick scheint Samsungs Alles-in-einem-Ansatz recht geschickt: Einfach die Bilder oder Präsentationsunterlagen aufs Handy schicken, und schon hat man alles für seinen Vortrag dabei. Die Lichtstärke von nur 15 ANSI-Lumen verlangt allerdings nach absoluter Dunkelheit - was sich in der Praxis als größte Hürde erwiesen hat. Brilliert hat das Galaxy Beam jedoch in einer etwas ungewöhnlichen Disziplin: Als interaktive Einschlafhilfe für multimedial verwöhnte Zweijährige kann dem Beamer-Smartphone wohl kein anderes Technik-Toy so schnell den Rang ablaufen. Schon alleine, weil keines der anderen Geräte ohne eingebauten Lüfter auskommt und daher nicht völlig lautlos arbeitet.

Eine Stufe professioneller und deutlich lichtstärker geben sich die beiden 3M-Modelle. Der bessere Allrounder ist dabei klar der akkubetriebene MP220: Er unterstützt neben vielen (aber beileibe nicht alle!) Bild- und Videoformaten auch PDF-, PowerPoint- und andere Office-Dateien und kann diese ohne angeschlossenen PC aus dem internen Speicher abspielen. Das geht mit dem MP410 nicht - dafür beherrscht dieser deutlich mehr Videoformate.

Leider lässt sich der 1 Gigabyte große Speicher in beiden Geräten nur über eher ungebräuchliche MicroSD-Karten erweitern - unverständlich, wieso hier kein Slot für normale SD-Cards vorhanden ist.

Das Gros der Kunden bucht seinen Sommerurlaub in den Monaten Jänner bis März. Der Rest bucht in letzter Minute.
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