10 Regeln, die Ihnen die Macht über Ihre Kommunikation zurückgeben

Kommunikationseffizienz-Expertin Anitra Eggler empfiehlt 10 Regeln, die den Spieß umdrehen, und Ihnen die Macht über Ihre Kommunikation zurückgeben.

1. Offline starten: Die erste Stunde des Arbeitstages gehört Ihnen und Ihrer Tagesplanung! Gehen Sie erst online, wenn Ihre 2Do-Liste steht und Sie z.B. das Eisenhower-Prinzip angewendet haben; das heißt: wenn dringende und wichtige Aufgaben priorisiert sind. Und dann? Erledigen Sie zuerst Ihre A-Aufgaben, bevor Sie sich von E-Mails weitere, oftmals unwichtige Aufgaben diktieren lassen! Warnhinweis: Wenn Sie das nicht tun, werden Sie Ihren Tag reagierend verbringen, weil E-Mails Sie durch den Tag treiben – besser Sie starten agierend, nur so behalten Sie Ihre Aufgaben im Griff.

2. Schreiben und senden Sie nur, was Sie selbst empfangen möchten: Freuen Sie sich über Mails nach 20 Uhr, am Wochenende oder im Urlaub? Nein? Dann lassen Sie das! Die goldene Regel: Wer E-Mails sät, wird E-Mails ernten – je weniger Sie senden, desto weniger erhalten Sie.

3. Bettverbot fürs Internet: Smartphones, Tablets oder Laptops haben in oder neben Ihrem Bett nichts verloren! Erstens möchten Sie nicht neben einer Hochspannungsleitung schlafen, zweitens möchten Sie auch nicht, dass Ihre Kommunikationspartner Mails im Dämmerzustand beantworten, oder? Und drittens: Surfen im Bett wirkt impotent, aber sowas von!

4. Internet aus, Hirn an: Um effizient zu arbeiten, müssen Sie Ablenkungen konsequent ausschalten. Deshalb: Drei mal am Tag eine Stunde offline arbeiten – Sie werden Sie wundern, wie viel Sie auf einmal erledigen! PS: Offline heißt: Handy ausschalten, Internetverbindung kappen, Tür zu!

5. E-Mailöffnungszeiten definieren: Definieren Sie fixe E-Mailöffnungszeiten für sich, Ihr Team, Ihr Unternehmen und kommunizieren Sie diese allen Kommunikationspartnern z.B. via Signatur. Für die meisten Branchen sind zwei bis drei Mal am Tag E-Mails bearbeiten ausreichend. Wichtig: Arbeiten Sie Mails immer im Block ab, alles andere ist ineffizient.

6. Ihre Mailbox ist kein Kleinkind: Sie brauchen sich deshalb nicht rund um die Uhr um sie kümmern. Stellen Sie alle optischen und akustischen Warnhinweise ab und deaktivieren Sie das automatische Runterladen von Mails. Öffnen Sie Ihre Mailbox nur drei Mal am Tag und zwar nur dann, wenn Sie Zeit haben, E-Mails zu bearbeiten (bearbeiten heißt: löschen, lesen, denken, handeln). Dasselbe gilt für die Mailfunktion Ihres Smartphones und für Instant Messenger.

7. Stoppen Sie das Nirwana-Surfen: Wenn Sie einfach lossurfen, werden Sie eine Stunde später irgendwo sein und sich fragen, was Sie eigentlich ursprünglich wollten. Lassen Sie das! Definieren Sie klare Surfziele, z.B. täglich 30 Minuten News, Networking oder Recherche, stoppen Sie Ihre Zeit und erlauben Sie sich maximal fünf Klicks, die Sie von ihrer Startseite entfernen.

8. Blockieren Sie sich: Sie surfen ohne Maß und Ziel? Installieren Sie sich ein Programm, das Ihre Surfzeit limitiert und Zeitfresserseiten automatisch oder nur zu gewissen Uhrzeiten blockiert. Ministerien empfehlen hierfür: http://www.parents-friend.de/, Nerds akzeptieren http://www.winload.de.

9. Ihr E-Mail-Programm ist kein Datenserver: Ihr Posteingang sollte täglich leer werden. Unwichtiges sofort löschen (!), den Rest in einem einfachen Ablagesystem, oder noch besser: auf Ihrem Datenserver ablegen. Quartalsweise Tabularasa machen und im großen Stil löschen.

10. E-Mail und Surfrichtlinien definieren und umsetzen: Das ist das Allerwichtigste – wenn in Ihrem Team und in Ihrem Unternehmen kein Konsens über den Umgang mit E-Mail und Surfzeit besteht, werden Ihre individuellen Maßnahmen wenig Erfolg haben. Lassen Sie diesen Prozess von einem Experten moderieren, das schafft die meiste Akzeptanz und führt dadurch innerhalb kürzester Zeit zur effizienten Umsetzung.

Das Gros der Kunden bucht seinen Sommerurlaub in den Monaten Jänner bis März. Der Rest bucht in letzter Minute.
#urlaub #internet #reise
 

Internet

Urlaub in letzter Sekunde

Warum Apple 3,2 Milliarden Dollar für Kopfhörer ausgegeben hat, die man nicht braucht - und warum sich der Beats-Deal für den Konzern trotzdem lohnt.
#beats apple
 

Börse International

Warum Apple 3,2 Milliarden für den Beats-Deal zahlt

Das Auto soll mit Elektromotor ausgestattet werden und
#Google #Elektroauto
 

Innovation

Google baut selbstfahrende Autos ohne Lenkrad