Tipps für Ihr Energiemanagement: So bleiben Sie im Berufsalltag leistungsfähig

Die Empfehlungen der Experten Margot und Michael Schmitz für einen ausgeglichenen Energiehaushalt.

Biorhythmus beachten
Egal, was wir tun: Nach einer gewissen Zeit sackt die Energie ab. Nach 90 bis 120 Minuten haben wir das Hoch der Leistungsfähigkeit überschritten und schlittern in eine Talsohle. Das entspricht unserem natürlichen Biorhythmus. Symptome wie körperliche Unruhe, Gähnen, Konzentrationsschwierigkeiten und Hunger weisen darauf hin. Wir müssen uns deshalb Pausen gönnen, die diesem Rhythmus entsprechen. Wenn in Meetings Teilnehmer beginnen, auf den Stühlen hin und her zu rutschen, ständig jemand zur Toilette geht oder im milden Licht der PowerPoint-Präsentationen vor sich hin dämmert, ist es Zeit für eine erfrischende Unterbrechung oder Vertagung. Das Verlangen, doch „noch schnell etwas klären zu wollen“, weil ja die Zeit drängt, blockiert Lösungen eher, als dass es sie fördert. Oft kommt vordergründige Zustimmung allein aus dem Bedürfnis, endlich aufzuhören. Konsens wird so jedoch nicht erzielt. Das macht es schwieriger, gute Resultate zu erreichen.

Pausen einplanen
Pausen müssen nicht lang sein, damit sie erholsam sind. Dazu muss die Pause aber auch eine Pause bleiben. Also: Nicht sofort nach dem BlackBerry greifen, um E-Mails zu checken und zu beantworten. Multitasking, das Hin und Her zwischen verschiedenen Aufgaben, führt generell zu großem Aufmerksamkeitsverlust und zu „Umschalt-Kosten“.
Dadurch entstehen viele Fehler, etwa Kommunikationsfehler bei E-Mails. Von einem Termin direkt in den nächsten zu hasten, sich bei Aufgaben, die Konzentration verlangen, nicht zurückzuziehen, sondern von anderen immer wieder unterbrechen zu lassen – all das ist Energieverschwendung und höchst unproduktiv.

Prioritäten setzen
Jeder sollte seinen Energiehaushalt kennen – nur so kann er das individuell optimale Energiemanagement betreiben: Prioritäten verfolgen, wenn die Ressourcen am stärksten sind, auf Regeneration schalten und – wenn es geboten ist – Raum und Zeit auch gegen andere verteidigen!

Ausreichender Schlaf
Jeder muss für sich darauf achten, dass er zu einem erholsamen Schlaf kommt. Zunächst ist die persönliche Chronobiologie zu diagnostizieren. Dabei wird festgestellt, wie die innere Uhr individuell tickt. Sie geht nämlich nicht bei allen Menschen gleich. Nicht für jeden ist der Tag genau 24 Stunden lang. Manche Menschen springen schon in aller Frühe voller Tatendrang aus dem Bett, andere kommen morgens nur schwer in die Gänge. Verschieden sind die Intervalle von Top-Form und Tagestief. Die einen sind nicht leistungsfähiger als die anderen, ihre Leistungsfähigkeit variiert nur unterschiedlich über den Tag. Die persönliche Chronobiologie zu kennen hilft dabei, sich Aufgaben besser einzuteilen, effektiver und zufriedener zu sein.
Entscheidender als die Länge ist der Ablauf des Schlafes. Die „Schlafarchitektur“ muss stimmen, die Abfolge, der Rhythmus und die Dauer verschiedener Schlafphasen müssen passen. Dazu gehören die Tiefschlaf- und die Traumphasen. Die Qualität des Schlafes ist heutzutage mit einfachen Mitteln (auch zuhause) objektiv zu überprüfen.

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