So will Kitzbühel seine Weltmarke pflegen:
Wie der Ort währnd des Jahres punkten wird

Wenn an diesem Wochenende neben den 50.000 Zuschauern vor Ort ­Millionen von Fernsehsportlern in ihren Wohnzimmern die 70. Auflage des Kitzbüheler Hahnenkamm-Skispektakels erleben, lacht den Tourismusmanagern, Hoteliers und Gastwirten in der gesamten Region das Herz.

Das Hahnenkamm-Rennwochenende mit all seinen Facetten prägt natürlich das Image der Tourismus-Destination Kitz­bühel ganz entscheidend. Doch eines ­wurde in der Gamsstadt mittlerweile auch klar erkannt: Die Strahlkraft eines noch so bombastischen Einzelevents trägt noch keine integrierte Markenstrategie.

Vor diesem Hintergrund beauftragte Tourismusdirektor Peter Marko vor zwei Jahren den Geschäftsführer des Markenstrategieberaters Brand:Trust, Klaus-Dieter Koch, mit der Entwicklung einer zukunfts- und umsetzungsfähigen Markenstrategie, die von allen lokalen Beteiligten getragen wird. „Markenführung, wie wir sie verstehen, wirkt immer erst nach innen, dann nach außen. Das bedeutete in diesem Fall, die Einheimischen zu gewinnen“, erklärt Koch den Ablauf des Strategieprozesses: Ein Team mit Vertretern von Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel, Gemeinde, Gewerbetreibenden, Bauern und anderen Anspruchsgruppen beschäftigte sich unter der Federführung Kochs in einem ersten Schritt damit, die charakteristischen Kernwerte der Marke Kitzbühel freizulegen.

Sport bleibt ein Charakteristikum
Inhaltliches Ergebnis des Prozesses: Sport ist und bleibt ein Charakteristikum für Kitzbühel – aber beileibe nicht allein durch das Hahnenkammrennen. Den ­Markenclaim „legendärste Sportstadt der Alpen“ untermauern der sommerliche ­Triathlon am Schwarzsee ebenso wie die regelmäßige Königsetappe der Österreich-Radrundfahrt aufs Kitzbüheler Horn, internationale Golfturniere, die Old­timer-Alpenrallye oder das Snow-Polo-Turnier in der Vorwoche. Das als ATP-Event verloren gegangene Tennisturnier soll, so TVB-Mann Pühringer, in kleinerer Form wieder aufgenommen werden.

Kitzbühel vermarktet sich als Destination mit drei Jahreszeiten: Winter, Sommer, Herbst. „Einheimische haben immer schon gesagt, im Gebirge gebe es keinen Frühling, der diesen Namen verdient“, begründet Koch den kurio­sen Kitzbüheler Jahreslauf. Während sie also nach der harten Wintersaison selbst etwas ausspannen können, haben die Touristiker im Sommer und vor allem im wettermäßig stabilen Herbst viel vor: Herzstück der Angebote ist die Landschaft der Region, die mit Wiesen, Grasbergen und Laubwäldern in der wärmeren Jahreshälfte mehr zu bieten hat als das hochalpine Umfeld höher gelegener Orte. Zu den für die Herbstsaison, also die klassische Erntezeit, entwickelten und heuer erstmals angebotenen Tourismus-Produkten zählt etwa ein kulinarisches Programm, für das auch der stolze und traditionsreiche regionale Bauernstand gewonnen wurde. Dem Wellness- und Esoterik-Trend versucht man durch „Kraftplätze“ zu entsprechen. Auch eine Markenstammtisch-Idee geht in diese Richtung: die Reaktivierung des Moors am Schwarzsee für Wellness-Anwendungen. Das gemeinsame Ziel: Kitzbühel als „Ganzjahres-Premium-Destinationsmarke“ fest zu verankern.

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