Logistikdienstleister DHL: Mehr Leistung verrechnet – Kundenbeziehung verbessert

„Die Aufgaben, die wir als Logis­tiker übernehmen, sind so vielfältig, bis zum Vorsortieren von Fisolen für Lebensmittelhändler, und die Fehlergefahr ist so hoch, dass wir die Abläufe ganz genau kennen müssen“, begründet Erik Matula, CFO von DHL Supply Chain, warum der Logistikdienstleister in einem Revenue-Management-Projekt mit Ernst & Young die gesamte Leistungskette durchcheckte. „Wir haben etwa festgestellt, dass wir für manche Kunden Paletten sortieren und beschriften, das aber nicht verrechnen“, erklärt Matula. Das Ergebnis nach eineinhalb Jahren: ein Umsatzplus von 1,2 Prozent.

Gratwanderung in Kundenbeziehung
Das Umsatzpotenzial tatsächlich zu heben war wegen der langfristigen Kundenbeziehungen und der Konkurrenz im Logistikgeschäft durchaus eine Gratwanderung. „Dadurch, dass wir mehr Transparenz in die Prozesse und Abläufe gebracht haben, konnten wir auch neue Dienstleistungen anbieten“, erzählt Matula. So erkannten einige Kunden, dass es sinnvoll wäre, DHL auch das Einschlichten der Waren zu übertragen. In einem anderen Fall übernahm der Logistiker auch gleich das Inkasso.

Von Michael Schmid

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