Karrieretipps und Lebensaphorismen von
den Top Wirtschaftsbossen Österreichs

Ministerium, FORMAT & Personalberater Hill ermöglichen es Schülern, Businessluft zu schnuppern, und laden Top-Bosse ein, Chefsessel gegen Lehrpult zu tauschen.

"Das Leben besteht aus Zufällen, und ich hätte mir niemals gedacht, eines Tages Generaldirektor zu werden“, erzählt Wolfgang Eder, CEO der voestalpine, neunzehn verblüfften Jugendlichen der Fachschule für Metalldesign in Steyr während einer Werksbesichtigung in Linz. „Als ich bei der Voest begonnen habe und in den hinteren Reihen parken musste, wünschte ich mir eigentlich nur, irgendwann einen Parkplatz näher beim Haupteingang zu bekommen“, verrät der Stahlboss mit einem Augenzwinkern und merkt an, dass eine fundierte Ausbildung und Soft Skills wie Kommunikationsfreude und Teamfähigkeit natürlich eine große Rolle für den Berufserfolg spielen. 

Generaldirektoren am Lehrpult  
Nicht nur die Maturaklässler aus Steyr hatten das Glück, ausgewählte Karrieretipps und Lebensaphorismen der großen Bosse zu hören. Insgesamt stellten sich zehn Manager zehn Schulklassen zur Verfügung, um im Rahmen der FORMAT-Initiative „Schule macht Wirtschaft“ aus dem Nähkästchen zu plaudern. Das Projekt, das bereits im letzten Jahr mit Unterstützung von Personalberatung Hill International und dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur erfolgreich über die Bühne gegangen ist, wird heuer von folgenden Führungskräften getragen: Robert Chvátal (T-Mobile), Wolfgang Eder (voestalpine), Andreas Exner (Microsoft), Theresa Firestone (Pfizer), Wolfgang Keiner (Festo), Christoph Leitl (WKO), Walter Rothensteiner (RZB), Wolfgang Ruttenstorfer (OMV), Petra Stolba (Österreich Werbung) sowie Martin Wagner (KPMG). 
„In Österreichs Schulen besteht schließlich ein starker Praxismangel, weshalb die Initiative besonders lobenswert ist, da sie Schülern einen ersten Einblick in das Wirtschaftsleben gewährt“, erläutert Othmar Hill sein Engagement. Er und sein Team begleiten mit ihrem Know-how intensiv den zweiten Teil der Aktion, bei dem es um das Ausloten der Fähigkeiten und Potenziale der Eleven geht.

Das Rennen um den Chefsessel
Die besten Schüler haben in der zweiten Phase die Möglichkeit, einen Tag lang die Schulbank gegen einen Chefsessel zu tauschen. Doch davor müssen sie sich bei einem der Unternehmen „regulär“ – mit Motivationsschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen – bewerben. Und natürlich gilt wie am echten Jobmarkt: Jeder gegen jeden. Die zwanzig Besten erhalten eine Kompetenzanalyse von Hill und werden in persönlichen Gesprächen auf Herz und Nieren in den Bereichen Persönlichkeit, Leistung und Konzentration geprüft. Die Top-10-Schülerelite darf schließlich ins Chefbüro, um aus allernächster Nähe zu erleben, wie die CEOs in ihrem Geschäftsalltag agieren und welchen Herausforderungen sie sich stellen.

FORMAT wünscht viel Erfolg!

Von Carolina Burger und Dina Elmani

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