"Gründer werden dringend gebraucht!“

"Gründer werden dringend gebraucht!“

Wer heute noch Vokabeln paukt, führt morgen eine Weltmarke: FORMAT, die Wirtschaftskammer und JUNIOR fördern "Schule macht Wirtschaft“.

FORMAT: Warum und in welcher Form unterstützt die Wirtschaftskammer Österreich "Schule macht Wirtschaft“?

Christoph Leitl: Die fundierte Aus- und Weiterbildung unserer Jugend ist mir ein großes Anliegen! Die Förderung von wirtschaftlicher Basisbildung ist ein Eckpfeiler des Aktionsplans Entrepreneurship 2020 der Europäischen Kommission. Wir unterstützen die Schulen bei der Vermittlung von Unternehmergeist und Wirtschaftswissen mit unseren Flaggschiffprogrammen Unternehmerführerschein und "JUNIOR - Schüler/innen gründen Unternehmen“. Damit erreichen wir große Akzeptanz bei Schülern und Lehrern. Durch die Kooperation im Rahmen der FORMAT-Aktion "Schule macht Wirtschaft“ erzielen wir eine breite Information an den Schulen. Die Wirtschaftskammer Österreich unterstützt hier vor allem mit dem persönlichen Engagement hochrangiger Vertreter aus Wirtschaft und Bildung direkt vor Ort an den Schulen.

Wie wichtig ist eine wirtschaftliche Grundausbildung in den Schulen?

Leitl: Wirtschaftliche Grundausbildung ist auch in Österreich ein Grundpfeiler der Allgemeinbildung und damit in den Lehrplänen verankert. Wichtig sind ebenso die Vermittlung von Eigeninitiative und unternehmerischer Kompetenz. All das muss in kindgerechter Form bereits in der Vor- und Volksschule beginnen. Wir müssen unsere Jugend zu verantwortungsvollem, kreativem Handeln motivieren, Eigeninitiative und Selbstbewusstsein fördern. Learning by Doing heißt da die Devise. Das ist die Grundlage, um später einmal Unternehmer zu werden. Betriebsgründer werden von Österreichs Wirtschaft dringend gebraucht!

Gerade junge Menschen werden durch die momentane Krise in Europa verunsichert. Befürchten Sie, dass die Hemmschwelle, sich selbständig zu machen, dadurch größer wird?

Leitl: Österreichs Jugend hat im europäischen Vergleich hervorragende Chancen. Wir sind heuer mit 22 Medaillen, davon 14 in Gold, Berufseuropameister bei den EuroSkills in Spa/Belgien geworden. Die österreichische Berufsausbildung ist Spitze, und wir liegen im europäischen Vergleich mit einem Wert von unter 10 Prozent an zweitbester Stelle bei der Jugendarbeitslosigkeit. Natürlich beeinflussen auch die momentanen wirtschaftlichen Probleme die Entscheidung, sich selbständig zu machen. Daher müssen wir neben entsprechenden Bildungsangeboten auch das soziale Sicherheitsnetz für Selbständige für den Fall des Falles ausbauen, um Ängste zu nehmen und Diskriminierungen abzubauen.

Wie informiert die WKO Schüler darüber, wie man sich selbständig macht?

Leitl: Wir informieren etwa über Angebote der Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Schule mit aktuellen Unterlagen und umfangreichen Online-Services. Dazu kommen "Unternehmerführerschein“ und "JUNIOR - Schüler/innen gründen Unternehmen“. Ergänzend dazu gibt es ein flächendeckendes Netz an Berufs- und Bildungsberatungseinrichtungen.

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