Ernst & Young zeichnet die besten
Unternehmer Österreichs aus

Mit der Kür zum „Entrepreneur Of The Year“ würdigt Ernst & Young herausragende Unternehmerpersönlichkeiten des Landes in drei Kategorien. FORMAT präsentiert alle Finalisten und ihre Erfolgsgeschichten.

Smoking oder dunkler Anzug mit Krawatte: So legte die Einladung den Dresscode für die feierliche Verleihung des „Ernst & Young Entrepreneur Of The Year 2011“ am 13. Oktober in den Redoutensälen der Wiener Hofburg fest. Zumindest für einen der aussichtsreichsten Finalisten unter den Bewerbern um diesen Titel stellte die dem festlichen Anlass geschuldete Kleiderordnung eine ernsthafte Herausforderung dar: Johannes Gutmann, Gründer des Waldviertler Kräuterhandelsunternehmens Sonnentor, pflegt nämlich selbst bei offiziellen öffentlichen Auftritten gerne in farbenfrohen T-Shirts zu erscheinen, auf denen eine lachende Sonne – das Logo seines Unternehmens – oder zumindest ein paar fröhliche Sonnenblumen prangen.

Gutmann ist Mitglied einer ebenso illustren wie vielfältigen Runde von Unternehmerpersönlichkeiten, die sich in den drei Kategorien „Handel & Konsumgüter“, „Industrie & Hightech“ sowie „Dienstleistungen“ um die begehrte Auszeichnung bewerben, die vom Prüfungs- und Beratungsunternehmen Ernst & Young heuer zum sechsten Mal in Österreich vergeben wird – unterstützt von der LGT Bank, dem Competence Call Center, der Industriellenvereinigung Wien und FORMAT als Medienpartner.

Persönlichkeiten mit Unternehmergeist

Firmengründer wie der Kärntner Alfred Riedl, „Erfinder“ der Uhrenmarke Jacques Lemans, oder der Speditionsunternehmer Viktor Wratschko, der die Marktnische Schüttgut perfekt besetzte, zählen ebenso dazu wie Vertreter traditionsreicher Familienunternehmen: etwa Bankier Heinrich Spängler, der das Salzburger Bankhaus in siebter Generation führt, oder Hubert Rhomberg, Vertreter der immerhin vierten Generation im Vorarlberger Bau- und Bahntechnik-Unternehmen.

Dazu kommen Manager, die zu Unternehmern wurden, wie Eduard Wünscher, Chef des steirischen Logistik-Systemanbieters Knapp AG, und Harold Burstein, der die Kärntner Traditionsspirituose Stroh im Zuge eines Management-Buy-outs wieder zu einem österreichischen Unternehmen machte. Ebenfalls mit dabei ist der Sanierer Christian Bauer, der den beeindruckenden Turnaround des Autozulieferers TCG Unitech schaffte. FORMAT stellt alle Finalisten und ihre Erfolgsstorys im Kurzporträt vor (siehe Slideshow oben).

Preis des unternehmerischen Risikos

Allen gemeinsam ist jedenfalls, dass sie höchstpersönlich wirtschaftliches Risiko tragen und in ihren Unternehmen eine aktive Rolle einnehmen. Das zählt nämlich zu den Teilnahmevoraussetzungen für den Award, der von Ernst & Young in 50 Ländern vergeben wird – und der damit der weltweit größte und renommierteste Unternehmerpreis ist. Ausgewählt wurden die Finalisten nach einem mehrstufigen Verfahren von einer kompetenten Fachjury, bestehend aus: Nikolaus Franke, WU-Institutsvorstand für Entrepreneurship und Innovation, Unternehmer Robert Kanduth, Gründer von Greenonetec und selbst Entrepreneur-Preisträger, Georg Kapsch, Präsident der Industriellenvereinigung Wien, Unternehmerin Heidegunde Senger-Weiss und Thomas Uher, Vorstand der Erste Bank.

Weltgipfel für Entrepreneurship>/b>

Einer der drei Kategorie-Sieger wird zudem auserwählt, um Österreichs Unternehmertum von 7. bis 10. Juni nächsten Jahres in Monte Carlo zu vertreten: bei der Kür des „World Entrepreneur Of The Year 2012“ aus dem illustren Kreis aller nationalen Sieger. Dieser Weltgipfel für Entrepreneurship ist der Höhepunkt einer ganzen Reihe von Veranstaltungen und Networking-Events, die Ernst & Young für die Teilnehmer am Wettbewerb organisiert – etwa Studienreisen, ein exklusives Wochenende unter dem Motto „Entrepreneurs Only!“ vom 22. bis 24. Juni 2012 in Salzburg oder die „Entrepreneur Of The Year Junior Academy“ für die nächste Unternehmergeneration (Programm und Informationen: www.eoy.at ).

Die Award-Gewinner werden sich in eine Linie mit herausragenden Unternehmerpersönlichkeiten einreihen, die diesen Preis in den letzten Jahren errungen haben: von bauMax-Chef Martin Essl, Personaldienstleistungs- und CEE-Pionier Richard Trenkwalder bis zur Vorjahressiegerin Waltraud Schinko-Neuroth, Seniorchefin des bekannten Hörgerätespezialisten – die erste Frau, der die Auszeichnung zuteil wurde.

– Michael Schmid

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