Zielpunkt: Gewerkschaft will rasche Umsetzung von Arbeitsstiftungen

Zielpunkt: Gewerkschaft will rasche Umsetzung von Arbeitsstiftungen

Nach der Schließung von 112 Zielpunkt-Filialen wurden 1250 Mitarbeiter arbeitslos. Die Informationsveranstaltungen laufen weiter. Arbeitsstiftungen sollen nun für die Mitarbeiter gegründet werden.

Wien. Nachdem 1.250 Zielpunkt-Mitarbeiter ihren Job verlieren, wenn die nicht verkauften Filialen am Samstag schließen, hat die Gewerkschaft GPA-djp weitere Informationsveranstaltungen für die Betroffenen angekündigt. Zudem fordern die Arbeitnehmervertreter die schnellstmögliche Einsetzung von Arbeitsstiftungen für die Betroffenen in den Ländern Wien, Niederösterreich, Burgenland und Steiermark.


"Für jene Zielpunkt-Beschäftigten, die Probleme haben, eine neue Stelle zu finden, erwarten wir von der Politik, dass das Instrument der Arbeitsstiftung in allen betroffenen Bundesländern schnellstmöglich zum Einsatz kommt", forderte Barbara Teiber von der GPA-djp am Mittwoch in einer Aussendung.

Die Informationsveranstaltungen seien wichtig, weil diejenigen, die ihren Job verlieren, individuell unterschiedlich vorgehen können, um bestmöglich davonzukommen. Man kann berichtigt vorzeitig austreten oder auf die Kündigung durch den Masseverwalter warten. "Es geht jetzt insbesondere darum, dass die Kolleginnen keine unbedachten Schritte setzen, die sie benachteiligen könnten", so Teiber. Gemeinsam mit dem Betriebsrat wolle man die Betroffenen bestmöglich unterstützen.

Auto & Mobilität

Hyundai plant erstes Auto-Abo Österreichs

Karrieren

4 Trends, die die Arbeitswelt und das Recruiting 2020 prägen

Auto & Mobilität

"Die Marktanteile der Autohersteller werden ab 2020 neu gemischt"

Bonität

EZB-Umfrage - Nachfrage nach Firmenkrediten gesunken