Red Bull startet ein Magazin für die Start-up-Szene

Red Bull startet ein Magazin für die Start-up-Szene

Die Coverstory der ersten Ausgabe: "Wie Big Data und Start-ups den Fußball verändern".

"The Red Bulletin Innovator" soll zwei Mal jährlich erscheinen und jene Themen abdecken, die die Gründerszene bewegen. Die Startauflage liegt bei 85.000 Exemplaren. Allerdings sind die Salzburger nicht das erste Medienhaus, das sich dem Thema Start-ups widmet.

Gerade haben sich die Wogen um die (vorerst doch nicht erfolgte) Schließung des Fernsehsenders "Servus TV" geglättet, da zaubert das Red Bull Media House schon das nächste Produkt aus dem Ärmel: "The Red Bulletin Innovator" heißt die Sonderausgabe des Red Bull-Magazins, die den Schwerpunkt auf die Themen Start-ups und Innovation legen soll.

Die 68 Seiten umfassende Erstausgabe erscheint als Beilage zu Wirtschaftsblatt (20. Mai) und Die Presse (21. Mai) und ist ab Mitte Juni im Bundle mit The Red Bulletin am Kiosk erhältlich, danach wird das Heft auf Gründer-Hotspots wie Coworking Spaces und an Universitäten verteilt. Das Heft soll zwei Mal pro Jahr erscheinen, die nächste Ausgabe ist also für Herbst 2016 geplant. Startauflage: 45.000 Exemplare in Österreich, 40.000 in der Schweiz. Online gibt es die Inhalte bereits unter diesem Link.

Inhaltlich wollen die Bullen auf Start-ups und Innovation setzen und "visionäre Persönlichkeiten sowie innovative Produkte" portraitieren. Mit "überraschenden Infografiken, intelligenten Interviews und einprägsamen Storys" will man "die Welt von morgen" den Lesern näherbringen. "Entrepreneure sind Vorbilder und Leitwölfe und ersetzen mehr und mehr das Karriere- und Einkommensdenken vergangener Tage", wird Wolfgang Winter, General Manager Print Red Bull Media House, in einer Presseaussendung zitiert. "Wir wollen nichts Fertiges servieren oder alte Themen aufwärmen, sondern zum kreativen Nach- und vor allem Vorausdenken animieren", fügt Boro Petric, Leiter Media Solutions und Corporate Publishing, hinzu.

Die Konkurrenz für das Salzburger Medienhaus ist allerdings bereits groß: In Deutschland hat sich das Magazin "Business Punk" als Institution der Branche etabliert, im angloamerikanischen Raum gelten Hefte wie Inc., Entrepreneur und CoFounder zu den Platzhirschen.

Zudem berichten etablierte Business-Magazine wie der trend regelmäßig über das Thema Start-ups mit trend@venture. Und dann wären da noch etliche Online-Medien, die dieses Thema abdecken - und somit den Entscheidungsträgern ihre Branchennews dort bieten, wo sie sich am meisten bewegen: Im Web.

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