Red Bull geht mit seitenblicke.at offline

Red Bull geht mit seitenblicke.at offline

Offline: Red Bull Media House beendet nun auch seinen seitenblicke.at

Der Salzburger Energydrinkhersteller stellt zum 1. April die Gesellschafts-Seite seitenblicke.at ein. Die Recht werden an den Rechteinhaber ORF retourniert.

Salzburg/Wien. Die Medientochter von Red Bull stellt nun auch das Unterhaltungsmagazin seitenblicke.at ein. Red Bull Media House hat die Schließung per Ende März 2017 angekündigt. Die Klatsch- und Tratschseite hat offenbar die gesteckten Ziele nicht erreicht.

"Wir bedauern diesen Schritt sehr", erklärte Wolfgang Winter, General Manager Red Bull Media House Publishing. "Die Seite konnte auch nach der Anfangsphase die in sie gesteckten Erwartungen nicht erfüllen."

Erst im Dezember 2016 hat Red Bull Media House das "Seitenblicke-Magazin" eingestellt und nur noch auf die Online-Version gesetzt. Und gehofft, dass das Online-Produkt mehr Anklang findet als das Papierformat.

Red Bull Pubslishing-Chef Winter hatte mit der Fokussierung auf das Internetportal eine "Forcierung und Intensivierung von seitenblicke.at" aangekündigt. Es sollte ein "starkes digitales Wachstum" erzielt werden. Kaum zwei Monate später kommt nun auch das Aus für das Internetportal, das nun Platz machen soll für neue Aktivitäten und vor allem für "zukunftsweisende Projekte".

Red Bull Media House hatte im Jahr 2005 das "Seitenblicke"-Magazin als 14-tägiges Heft auf den Markt gebracht. 2007 wurde die Erscheinungsweise auf den Wochenrhythmus umgestellt. Im Jahr 2014 ging es wieder retour zur 14-tägigen Produktion. Und ab Frühling 2016 wurde das Magazin monatlich auf den Markt gebracht.

Die Lizenzen sowohl für das Print-.Magazin als auch für seitenblicke.at gehören ORF Enterprise. Die Lizenzen für das Print-Magazin werden laut Branchenmagazin "Horizont" wieder ausgeschrieben.

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