ORF-Frühstücksfernsehen "Guten Morgen Österreich": 132.000 Zuschauer zum Start

ORF-Frühstücksfernsehen "Guten Morgen Österreich": 132.000 Zuschauer zum Start
ORF-Frühstücksfernsehen "Guten Morgen Österreich": 132.000 Zuschauer zum Start

Mit vom Start weg 132.000 Zuschauern verweist der ORF den Konkurrenten "Café Puls" in die Schranken, dem Dienstagfrüh nur 37.000 Menschen beiwohnten. Eine Randerscheinung bleibt das Frühstücksfernsehen trotzdem - zum Vergleich: Das Länderspiel gegen die Türkei sahen 1,034 Millionen Fans.

Bis zu 132.000 Zuschauer verfolgten Dienstagfrüh den Start des neuen ORF-Frühstücksfernsehens "Guten Morgen Österreich" (GMÖ). Im Schnitt sahen zwischen 6.00 und 9.00 Uhr 94.000 Österreicher zu. Der Marktanteil betrug 34 Prozent, in der werberelevanten Zielgruppe der 12- bis 49-Jährigen 24 Prozent. Der weiteste Seherkreis lag laut ORF bei 430.000 Sehern. Zum Vergleich: Die zweite Hälfte des Länderspiels Österreich-Türkei haben sich am Dienstagabend 1,034 Millionen Menschen gesehen.

Das neue ORF 2-Frühformat lag damit zum Auftakt zwar unter den Quoten der Top-Sendungen, aber deutlich über dem Jahressendeschnitt 2015. Im Vorjahr hatte ORF 2 in der Zeitzone 6.00 bis 9.00 Uhr durchschnittlich 24.000 Seher und 11 Prozent Marktanteil.

Deutlich mehr Zuschauer als "Café Puls"

"Café Puls", das seit 2005 bestehende Frühstücksfernsehen des Privatsenders Puls 4, sahen Dienstagfrüh durchschnittlich 37.000 Österreicher. Die Marktanteile von "Café Puls" bewegten sich mit 13 Prozent (12 Jahre plus) und 17 Prozent (12 bis 49 Jahre) unter dem Vorjahresniveau des Senders. 2015 hatte Puls 4 in der Frühzone durchschnittlich 42.000 Seher, der Marktanteil machte 20 Prozent (12 Jahre plus) beziehungsweise 25 Prozent (12 bis 49 Jahre) aus.

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz freute sich am Mittwoch über den guten Start von "Guten Morgen Österreich" und gratulierte dem Team in der Zentrale und den Landesstudios. "Der schöne Starterfolg zeigt, dass unser Ziel, die Marktführerschaft in der Morgenzone wiederzuerlangen, möglich ist. Nun kommt es darauf an, das Format konsequent weiterzuentwickeln und nach dem großen Premiereninteresse schrittweise ein nachhaltiges Morgenpublikum zu entwickeln", sagte der ORF-Chef.

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