Olympia hat weniger Marketing-Potenzial als die Fußball-EM

Olympia hat weniger Marketing-Potenzial als die Fußball-EM

Keine Trikots der Lieblingsmannschaft, keine Zahnpasta in Nationalfarben: Im Gegensatz zur Fußball-Europameisterschaft bieten Olympische Spiele nach Ansicht eines Werbeexperten weniger Marketingpotenzial für Unternehmen.

"Firmen profitieren weniger unmittelbar von der Veranstaltung, noch können sie Olympia über das klassische Sponsoring hinaus gut als Werbeinstrument für sich nutzen", sagt der Wirtschaftswissenschaftler Sascha Raithel von der Freien Universität Berlin der Deutschen Presse-Agentur.

Fußball bringe Menschen zusammen, die bei Bier und Grillfleisch den Erfolg einer Mannschaft feiern wollten. Die Fans seien sehr fokussiert, emotional stark involviert und damit auch für Produkte mit einem Bezug zum Fußball-Ereignis empfänglicher, erklärte der Marketingexperte. Die Olympischen Spiele mit ihren zahlreichen Wettbewerben und Teilnehmern liefen eher nebenbei.

Der Sportartikelhersteller Adidas bestätigt, dass die direkten Auswirkungen auf das Geschäft geringer seien. Zugleich betont Unternehmenssprecher Oliver Brüggen, dass Olympia weltweit Gesprächsthema sei: "Mehr Leute treiben Sport und die langfristige Nachfrage an unseren Produkten steigt", sagt er.

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