New York Times: Rote Zahlen und sinkende Online-Werbeerlöse

New York Times: Rote Zahlen und sinkende Online-Werbeerlöse

Es ist ein gewohntes Bild, dass Werbeerlöse im Print-Geschäft einbrechen - bei der New York Times nahmen sie um neun Prozent ab. Doch auch die Online-Werbung, die 30 Prozent zum Gesamterlös beiträgt, spielte im ersten Quartal weniger ein als im Vorjahr.

Die "New York Times" hat zu Jahresbeginn rote Zahlen geschrieben und Anleger mit sinkenden Werbeerlösen im Digitalgeschäft verunsichert. Allerdings ging der Verlust im ersten Quartal dank Kostensenkungen gegenüber dem Vorjahr immerhin von 14,3 auf 8,3 Mio. Dollar (7,2 Mio. Euro) zurück.

Sinkende Werbeerlöse drückten den Umsatz um 1,2 Prozent auf 379,5 Mio. Dollar. Die schon lange schrumpfenden Anzeigeneinnahmen im Printgeschäft nahmen um neun Prozent ab - das ist mittlerweile ein gewohntes Bild, das stellvertretend für die ganze Branche steht. Doch auch die Online-Werbung, die 30 Prozent zum Gesamterlös beitrug, spielte diesmal 1,3 Prozent weniger ein.

Vorstandschef Mark Thompson räumte Schwierigkeiten ein und sprach von einem "herausfordernden Quartal". Die Schwäche bei Online-Anzeigen sorgte an der Börse für Unruhe, hier hatte es im Vorquartal noch ein dickes Plus gegeben. Die Aktie fiel um 3,7 Prozent und erlitt damit den stärksten Kursverlust seit über zwei Monaten - obwohl Analysten sogar einen deutlicheren Umsatzrückgang erwartet hatten.

Die Zeitung streicht indes weiter ihr starkes Abo-Wachstum im Digitalgeschäft heraus - von Jänner bis März habe man 67.000 Kunden gewonnen, die ausschließlich kostenpflichtige Online-Angebote beziehen. Das sei ein Plus von 21 Prozent im Jahresvergleich und damit der beste Wert in mehr als drei Jahren. Die Zahl der Digital-Abos stieg auf etwa 1,4 Millionen. Im Sommer 2015 war erstmals die Millionen-Marke geknackt worden.

Christian Schneider, Digitalchef bei FCA

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