Journalistengehälter steigen um 1,4 Prozent

Journalistengehälter steigen um 1,4 Prozent

Die Journalistengehälter steigen mit 1. Juni um 1,4 Prozent. Darauf haben sich die Journalistengewerkschaft in der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) und der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) geeinigt. Für Verstimmung sorgen unterdessen einmal mehr die Arbeits- und Honorarbedingungen der freien Journalisten.

Die vereinbarte und für 12 Monate gültige Tariferhöhung gilt auch für die automatischen Gehaltsvorrückungen (Quinquennien), die sogenannte Infrastrukturpauschale sowie Foto- und Videohonorare. Auch die Entschädigungen für Praktikanten sowie Zulagen für Rufbereitschaft und passive Reisezeiten werden um 1,4 Prozent angehoben.

Besonderen Raum bekamen laut GPA-djp in den Verhandlungen die Arbeits- und Honorarbedingungen der freien Journalisten. In einem ersten Schritt werden demnach die Zeilenhonorare um 1,5 Prozent auf 36,45 Euro angehoben. "Die Einhaltung der Zeilenhonorare ist in vielen Verlagshäusern nach wie vor ein Problem", erklärte Gewerkschaftschef Franz C. Bauer zur Zahlungsmoral in der Branche. "Eine von uns durchgeführte Umfrage zeichnet ein erschreckendes Bild. Dazu gibt es eine weitere Verhandlungsrunde mit dem VÖZ, bei dem es neben der Rechtssicherheit, auch um die Einhaltung der Honorarsätze und Verbesserungen der Arbeitsbedingungen für die Freien gehen wird. Nur eine angemessene Honorierung journalistischer Tätigkeit, besonders auch der freien Mitarbeiter, kann auf Dauer redaktionelle Unabhängigkeit und Qualität sichern", so Bauer.

VÖZ-Verhandlungsführer Wolfgang Bergmann bezeichnete die Tarifeinigung als "tragfähigen Kompromiss, der sich einerseits an vergleichbaren Branchenvereinbarungen orientiert und andererseits für die Arbeitgeberseite in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gerade noch vertretbar ist." Die Gewerkschaftskritik an den Arbeitgebern wies der "Standard"-Geschäftsführer indes zurück. "Bei der Verhandlung, bei der ich gestern anwesend war, wurde keine Umfrage präsentiert, die sich kritisch mit Arbeitgebern auseinandersetzt. Klientelpolitik über Presseaussendungen zu betreiben, ist eine Politik des alten Stils, die nicht nur auf Regierungsebene sondern auch auf Sozialpartnerebene überwunden werden sollte. Der VÖZ ist jedenfalls jederzeit bereit, konkrete Anliegen und Maßnahmen sozialpartnerschaftlich zu lösen", sagte Bergmann.

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