Böhmermann-Affäre: Erdogan verklagt Springer-Chef

Böhmermann-Affäre: Erdogan verklagt Springer-Chef

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat eine einstweilige Verfügung gegen Springer-Chef Mathias Döpfner beantragt. Es gehe dabei um dessen Unterstützung für das Schmähgedicht von Jan Böhmermann, sagt Erdogans Medienanwalt Ralf Höcker.

Das Landgericht Köln habe allerdings schon angedeutet, dass es der einstweiligen Verfügung eher nicht stattgeben werde. Wenn die Verfügung nicht erlassen werden sollte, werde er Erdogan empfehlen, in die zweite Instanz zu gehen, sagt Höcker.

Döpfner hatte in der Debatte um das Erdogan-Gedicht von Böhmermann in einem offenen Brief Partei für den Satiriker ergriffen. "Ich finde Ihr Gedicht gelungen. Ich habe laut gelacht", schrieb der Vorstandsvorsitzende des Medienhauses ("Bild", "WeltN24") in der "Welt am Sonntag".

In einem Postskriptum fügte er hinzu: "Ich möchte mich, Herr Böhmermann, vorsichtshalber allen Ihren Formulierungen und Schmähungen inhaltlich voll und ganz anschließen und sie mir in jeder juristischen Form zu eigen machen."

Christian Schneider, Digitalchef bei FCA

Werbung, Marketing & PR

"Die Digitalbranche ist zu sehr auf Klicks fixiert"

XXXLutz Marketingleiter Thomas Saliger (li.) und Premedia-CEO Wolfgang Erlebach.

Wirtschaft

Digitalisierung bei XXXLutz: Werbung automatisch persönlich

Werbung, Marketing & PR

Markenwertstudie: Google bleibt Erster vor Apple und Microsoft

Werbung, Marketing & PR

Confare IDEAward 2017 – das sind die Gewinner