Nach Boateng-Sager: Sixt macht AfD-Politiker zur Witzfigur

Nach Boateng-Sager: Sixt macht AfD-Politiker zur Witzfigur

Der Autovermieter Sixt nutzt den Trubel rund um die Aussagen des AfD-Politikers Alexander Gauland über den Fußball-Nationalspieler Jérôme Boateng für eine freche Werbekampagne. Die Reaktionen im Netz fallen unterschiedlich aus.

Der Autovermieter Sixt ist bekannt für seine teils provokativen Werbekampagnen, nun betritt das Unternehmen ein politisches Minenfeld: Sixt schaltete eine Werbung, die den deutschen AfD-Politiker Alexander Gauland zeigt, kombiniert mit dem Schriftzug: "Für alle, die einen Gauland in der Nachbarschaft haben. Jetzt einen günstigen Umzugs-LKW mieten unter sixt.de".

Die Reaktionen im Netz fielen gemischt aus. Wie erwartet bejubelte ein Teil der Kunden die Kampagne als "mutig", andere deklarierten sich als AfD-Wähler und verkündeten, ab nun nur noch Autos bei der Konkurrenz zu mieten.

Boateng als Nachbar?

Der AfD-Politiker hatte in einem Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" gesagt, die Leute fänden den farbigen Innenverteidiger Boateng "als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben". Dies hatte bei Fans zu Solidaritätsbekundungen gegenüber dem Kicker geführt, Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete die Aussagen als "niederträchtig und traurig".

Anfang Juni wurde Forsa-Umfrage präsentiert, laut der die AfD nach drei Wochen des Aufstiegs erstmals wieder an Zustimmung verloren hat, sie rutschte um zwei Punkte auf zehn Prozent ab. Die Meinungsumfrage wurde den Marktforschern zufolge allerdings bereits vor den Äußerungen Gaulands durchgeführt.

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