Umfrage: Euro-Konjunktur zieht an und Inflation bremst

Jüngste Corona-Infektionen werden trotz überraschend positiver Umfrage-Werte die Entwicklung im Dezember stören.

Umfrage: Euro-Konjunktur zieht an und Inflation bremst

Umfrage: Euro-Konjunktur zieht an und Inflation bremst

Die Wirtschaft in der Eurozone hat im November überraschend zugelegt, muss aber einen Rekordinflationsdruck wegstecken. Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - stieg überraschend um 1,6 auf 55,8 Punkte, wie das Institut IHS Markit am Dienstag zu seiner monatlichen Unternehmensumfrage mitteilte. Ökonomen hingegen hatten mit einem Rückgang auf 53,2 Zähler gerechnet.

Das Barometer hielt sich weiter klar über der Wachstumsmarke von 50 Zählern. Trotz der unerwartet guten Daten im November scheine es unvermeidlich, "dass die Eurozone im vierten Quartal 2021 einen Knick beim Wachstum verzeichnen wird", sagte IHS Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. Vor allem die wieder steigenden Corona-Infektionen dürften im Dezember zu weiteren Störungen und Geschäftseinbußen führen.

"Da es nach wie vor zu rekordverdächtigen Verzögerungen bei der Zulieferung kommt und die Energiepreise weiter in die Höhe schießen, hat der Inflationsdruck mittlerweile ein Niveau erreicht, das alles bisher Dagewesene bei weitem übertrifft", warnte Williamson. So sei es keine Überraschung, dass die Geschäftsaussichten angesichts der Kombination aus Lieferengpässen, exorbitant steigenden Kosten und neuen pandemiebedingten Sorgen auf den niedrigsten Stand seit Jänner gefallen seien.

Das Barometer allein für die Dienstleister stieg im November um zwei Zähler auf 56,6 Punkte. Der Industrie-Index kletterte um 0,3 auf 58,6 Zähler.

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