Wiens City-Chef Figl gegen ganzjährig geöffnete Schanigärten

Wiens City-Chef Figl gegen ganzjährig geöffnete Schanigärten

Schanigarten in der Wiener Innenstadt.

In der Diskussion um die ganzjährige Öffnung von Schanigärten in Wien ist der Bezirksvorsteher der Innenstadt, Markus Figl (ÖVP), nicht ganz auf Linie seiner Partei. In einem Interview für die am Mittwoch erscheinende Ausgabe des "WirtschaftsBlatts" sagte er dazu: "Da bin ich sehr skeptisch. Wenn es nach mir geht, nein", hieß es in einer Vorabmeldung der Zeitung am Dienstag.

Die von der ÖVP dominierte Wirtschaftskammer, aber auch die ÖVP Wien, fordern schon seit langem eine Verlängerung der Schanigarten-Öffnungszeiten. Die Hauptstadtschwarzen brachten dieses Thema beispielsweise bereits im Landtag aufs Tapet. Die grüne Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou war in der Vergangenheit einer ganzjährigen Öffnung durchaus offen gegenüber gestanden, der rote Koalitionspartner hatte sich bisher indes skeptisch gezeigt.

Was die ebenfalls von ÖVP und Kammer begehrten Tourismuszonen anbelangt, mit denen u.a. auch in der Innenstadt die Sonntagsöffnung von Geschäften möglich gemacht werden soll, zeigte sich Figl im Interview verhalten: "Wir als Bezirk können das nicht bestimmen. Aber ich glaube, dass es früher oder später kommen wird."

Insgesamt werben alljährlich rund 1.800 Schanigärten und 700 Gastgärten in der Bundeshauptstadt um Kundschaft. Sie dürfen nach derzeitiger Regelung nur von Anfang März bis Ende November offen haben. Die Gastronomen fordern seit Jahren wiederholt, diese behördlich verordnete Wintersperre aufzuheben. Die Stadt zeigt sich regelmäßig abwartend bis skeptisch.

Organisator Gery Keszler wird den Life Ball 2019 zum letzten Mal veranstalten.

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