Reiskocher und Rundreisen: Chinesische Touristen in Österreich

Mit knapp einer Million Nächtigungen pro Jahr sind chinesische Touristen für die heimische Tourismusbranche mittlerweile ein wichtiger Faktor. Eine neue Broschüre der Tourismusforschung der Österreich Werbung informiert über die Chancen und Trends.

Oh, wie schön ist Österreich: Chinesische Touristen in Hallstatt.

Chinesische Touristen in Hallstadt: Mehr als nur eine Randerscheinung.

China allenorts: Elektronik-Produkte, Kleidung, Spielwaren, Haushaltsartikel, Nahrungsmittel - die Herkunftsbezeichnung "Made in China" ist weltweit die häufigste, und Österreich ist da keine Ausnahme. Zunehmend kommen aber nicht nur Produkte, sondern auch Menschen aus China nach Österreich, und nicht nur in Wirtschaftsdelegationen, sondern als Touristen.

Im Jahr 2015 verzeichnete die heimische Tourismuswirtschaft bereits über 950.000 Nächtigungen oder 715.000 Ankünfte aus China. Damit liegt der Anteil der Chinesen an den Auslandstouristen Bereits bei 2,7 Prozent, Tendenz weiter steigend.

Für Österreichs Touristiker ist das ein Grund, sich intensiver mit den spezifischen Bedürfnissen der chinesischen Gäste auseinanderzusetzen. Die Tourismusforschung der Österreich Werbung hat daher nun unter dem Titel "Wissenschaft des Gastes: China - Über Reiskocher, Rundreisen und Potenziale" eine Broschüre veröffentlicht, die der Branche helfen soll, die vielfach immer noch etwas ungewohnten Gäste aus China besser zu verstehen.

Neue Erwartungen

Bislang stand der Großteil der Europareisen von Chinesen unter dem Motto "Möglichst viel in kurzer Zeit", weiß Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung (ÖW): "Acht Städte in fünf Ländern innerhalb von zehn Tagen waren eher die Regel als Ausnahme." Nun kommt aber die nächste Welle von Gästen aus China nach Österreich. Darunter sind, vor allem unter den Jüngeren, viele Individualtouristen und Gäste, die mehr wollen als einen zehntägigen Sightseeing-Marathon.

Oh, wie schön ist Österreich: Chinesische Touristen in Hallstatt.

Oh, wie schön ist Österreich: Chinesische Touristen in Hallstatt.

Oh, wie schön ist Österreich: Chinesische Touristen in Hallstatt.

Oh, wie schön ist Österreich: Chinesische Touristen in Hallstatt.

"Free Independent Travellers" planen ihre Urlaube selbst, aber auch Reiseveranstalter und Buchungsplattformen bieten verstärkt nicht mehr nur fertige Rundreisen von der Stange. „Für einen zusätzlichen Veränderungsschub sorgen die gesellschaftlichen und strukturellen Veränderungen in China. Vor allem das wachsende Bedürfnis nach intakter Natur bietet eine große Chance für Österreich“, meint Emanuel Lehner, ÖW-Region Manager für Asien. Selbst Themen wie Wintersport oder Bergsommer sind für chinesische Gäste kein Fremdwort mehr.

„Wissenschaft des Gastes: China“ liefert neue Daten aus internationalen und nationalen Studien. Der chinesische Gast, seine Vorlieben und sein Reiseverhalten werden zusätzlich mittels Takeway-Botschaften für die Leser zusammengefasst. Die Info-Broschüre finden Sie hier zum Download.

Urlaub 2022: Österreich steht bei den Österreichern weiter hoch im Kurs.

Urlaub 2022: Bremst die Inflation die Reiselust? [Umfrage]

Sparen hin, fliegen her. Die trend. Umfrage zeigt, wie die Österreicher …

Brücke für Wanderer am Schlegeis Stausee in Tirol

Rechnungshof kritisiert Willkür bei Tourismusförderungen

Der Rechnungshof übt scharfe Kritik an den österreichischen …

Österreichs Tourismus vor neuen Herausforderungen

Mit 5. März wurden für die heimische Tourismusbranche außerhalb Wiens …

Land Niederösterreich finanziert Ötscherlifte noch zwei Jahre

Land Niederösterreich finanziert Ötscherlifte noch zwei Jahre

Das Land Niederösterreich springt nun doch - zumindest vorübergehend - …