Italien verhängt ein Reiseverbot für die Weihnachtszeit

Die italienische Regierung verschärft die Corona-Beschränkungen über die Weihnachtsfeiertage. Von 21. Dezember bis 6. Jänner sind Reisen zwischen den Regionen, sowie Fahrten zwischen Städten verboten

Italien verhängt ein Reiseverbot für die Weihnachtszeit

Italien schottet sich in den Weihnachtsferien ab: Reisen im Land sind verboten.

Italien schiebt Reisen in der Weihnachtszeit einen Riegel vor. Der Ministerrat hat beschlossen, das Italiener vom 21. Dezember bis zum 6. Jänner ihre Regionen und Städte nicht verlassen dürfen. Damit werden die Italiener nicht mit Angehörigen feiern können, die in anderen Regionen leben. Sie werden während den Weihnachtsfeiertagen auch nicht zu ihren Ferienwohnungen fahren dürfen. Winterurlaube sind somit auch gänzlich unmöglich.

In ganz Italien bleibt zudem die seit Anfang November geltende Ausgangssperre von 21. Dezember bis 6. Jänner in Kraft. Skigebiete müssen geschlossen bleiben.

Bis 7. Jänner soll auch mit Ausnahme der Volksschulen an den Schulen lediglich Fernunterricht angeboten werden. Im Jänner sollen wieder alle Schüler in die Klassen zurückkehren.

Geschäfte und Lokale öffnen wieder

Angesichts der sinkenden Infektionszahl wird Gesundheitsminister Roberto Speranza eine neue Verordnung unterzeichnen, wonach ab Sonntag alle Regionen "gelb" eingestuft werden. Das ist das geringste Risiko. Damit können überall die Geschäfte wieder öffnen. Lokale werden ab nächster Woche bis 18.00 Uhr offen halten dürfen.

Die Regierung hält an der Einteilung Italiens in drei Risikozonen fest. Dieses Anfang November eingeführt "Ampelsystem" habe Erfolge gebracht, meinte Gesundheitsminister Speranza. Die Verordnung muss noch den Präsidenten der Regionen vorgelegt werden. Sie soll dann von Premier Giuseppe Conte unterzeichnet und am Freitag in Kraft treten.

Die Behörden registrierten am Mittwoch rund 20.700 Neuinfektionen an einem Tag. Das waren rund 5.000 weniger als vor einer Woche. 684 an oder mit Covid-19 Verstorbene wurden am Mittwoch gemeldet, am Vortag waren es 785, teilte das Gesundheitsministerium mit.

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