Infografik: So viel geben Europäer für ihren Urlaub aus

Infografik: So viel geben Europäer für ihren Urlaub aus

Was ist das beliebteste Urlaubsland der Europäer? Wohin fahren die Austro-Touristen? Aus welchen Ländern kommen die meisten Österreich-Urlauber, wie lange bleiben sie und wie viel Geld geben sie hier aus? Eine interaktive Infografik verschafft einen Überblick.

Morgen, am 27. September, feiert die Reisebranche den von der Welttourismusorganisation (UNWTO) initiierten Welttourismustag - laut Online-Enzyklopädie Wikipedia soll dieser Tag "die Bedeutung des Tourismus für die internationale Gemeinschaft sowie seine Auswirkungen auf soziale, kulturelle, politische und wirtschaftliche Werte weltweit" aufzeigen. Anlässlich dieses Tages hat die EU-Statistikbehörde Eurostat eine interaktive Grafik erstellt, in der deutlich ersichtlich ist, welche EU-Bürger in welchen Ländern Urlaub machen, wie viel Geld sie dort ausgeben und wie lange ihr Urlaub durchschnittlich dauert.

Das beliebteste Urlaubsland der EU-Bürger ist demzufolge Spanien: Dorthin reisen 5,4 Prozent der Bürger, sie bleiben im Schnitt 9,3 Nächte und geben pro Nacht 82 Euro aus. An zweiter und dritter Stelle der Beliebtheitsskala folgen Frankreich (3,2 Prozent) und Italien (3,1 Prozent). In Österreich bleiben die Gäste im Schnitt kürzer als in Spanien - nämlich nur 3,3 Nächte -, dafür geben sie hierzulande mit 101 Euro pro Nacht deutlich mehr Geld aus. Österreichs treueste ausländische Gäste sind die Deutschen (35,1 Prozent), gefolgt von den Niederländern und den Schweizern, die sechs, bzw. 3,8 Prozent der ausländischen Touristen stellen.

Wenn die Österreicher selbst ins Ausland reisen, dann ist Italien für 10,1 Prozent das bevorzugte Land, gefolgt von Deutschland (7,9 Prozent) und Kroatien (7,1 Prozent). Am liebsten bleiben die Österreicher jedoch im eigenen Land: Knapp 35 Prozent verbringen ihren Urlaub laut Eurostat in Österreich - und auch unter ausländischen Besuchern erfreuen sich die hiesigen Berge und Seen in Zeiten von Zika-Epidemien und Terroranschlägen steigender Beliebtheit.

Weiterlesen unter diesem Link: Österreichs Touristiker können sich über einen erfolgreichen Sommer freuen.

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