Hotelbetten waren im Winter trotz Schneemangel gut gefüllt

Hotelbetten waren im Winter trotz Schneemangel gut gefüllt

Trotz zeitweiligen Schneemangels war Urlaub in Österreich diesen Winter sehr gefragt. Zwischen November und März kamen 16,2 Millionen Touristen in die Alpenrepublik - das waren um 6,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Übernachtungen in den Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen legten den vorläufigen Daten der Statistik Austria zufolge um 6,6 Prozent auf 62,6 Millionen spürbar zu.

Die Nächtigungsbilanz maßgeblich beeinflusst haben laut Statistikern der schaltjahrbedingt zusätzliche Tag im Februar und der Monat März mit dem heuer sehr frühen Ostertermin.

Die Beherbergungsbetriebe frequentierten vor allem ausländische Urlauber - deren Nächtigungen erhöhten sich im Jahresabstand um 7,6 Prozent auf 49,1 Millionen. Bei den Gästen aus dem Inland gab es hier ein Plus von 2,9 Prozent auf 13,5 Millionen.

Deutsche Urlauber als wichtigste Stütze

Als größte Stütze für den heimischen Tourismus erwiesen sich einmal mehr die deutschen Urlauber - mit einem Nächtigungsanstieg von 8,9 Prozent auf 24,7 Millionen. Mit großem Abstand dahinter, aber ebenfalls deutlichen Zuwächsen folgten die Niederländer (plus 6 Prozent auf 5,7 Millionen), die Schweizer (plus 9,2 Prozent auf 2,1 Millionen), die Briten (plus 9,4 Prozent auf ebenfalls 2,1 Millionen) und die Tschechen (plus 10,4 Prozent auf 1,5 Millionen).


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Überdurchschnittlich stark angezogen haben diesen Winter die Übernachtungen in gewerblichen Ferienwohnungen - mit einem Plus von fast 13 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Bei Urlaubern aus dem Inland stieg die Nachfrage nach dieser Unterkunftsart gemessen an den Ankünften sogar um fast ein Viertel. Die Nächtigungen in den Vier- und Fünf-Sterne-Hotels nahmen um 6,2 Prozent zu, was wiederum vor allem auf die Übernachtungen durch Gäste aus dem Ausland zurückzuführen war (plus 8,1 Prozent).

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