Hotelausstattung mieten statt kaufen

Hotelausstattung mieten statt kaufen

Bei Renovierung eines Hotelzimmers kann man sowohl die Planung, die Durchführung als auch die Finanzierung auslagern.

Ein Hotelzimmer zu renovieren, kann ganz schön ins Geld gehen. Das Villacher Unternehmen FurniRENT bietet Hoteliers deshalb die Möglichkeit die Einrichtung zu mieten und später auf Wunsch zu kaufen. Wie der neue Online-Rechner die Kalkulation der Investition rechnet.

Für Hoteliers ist es finanziell nicht immer einfach mit den steigenden Ansprüchen der Gäste mitzuhalten. Derzeit gefragt sind beispielsweise gediegene Holzböden, offene Bäder, durchdachte Licht- und Raumkonzepte oder etwas Boxspringbetten. All das muss man sich aber erst einmal leisten können und es muss sich rechnen.

Um solche Investitionen, die für viele Unternehmen eine finanziellen Herkulesaufgabe darstellen, besser bewältigen zu können, hat sich das Villacher Unternehmen furniRent darauf spezialisiert, qualitativ hochwertige Zimmerausstattung an Hotels zu vermieten, mit oder ohne späterer Kaufoption. „Dabei übernehmen wir derzeit meist rund drei Viertel des Kapitalaufwands, indem wir unsere Bonität zur Verfügung stellen“, erläutert furniRENT-Geschäftsführer Hansjörg Kofler, Das Unternehmen ist Unternehmen seit mittlerweile 15 Jahren Hotels in Österreich, Deutschland und der Schweiz tätig.

Fixpreisgarantie

Das Unternehmen übernimmt den kompletten Ablauf - von der Planung über die Finanzierung bis hin zur Umsetzung der Maßnahmen und Anschaffung der Zimmerausstattung. All das wird von einer zentralen Stelle aus gesteuert. Für sämtliche Belange steht dafür im Unternehmen jeweils ein eigener Ansprechpartner zur Verfügung. „Das erspart Hoteliers den mühsamen Aufwand die geplanten Neuerungen zu koordinieren. Wir sorgen so dafür alles so effektiv wie möglich über die Bühne geht“, erläutert Kofler. Das Unternehmen sichert die Fertigstellung sämtlicher Arbeiten binnen acht Wochen ab Auftragsklarheit zu und garantieren den vereinbarten Preis. Böse Überraschungen bei den Kosten bleiben den Hoteliers so erspart.

Wie sich Investition auf Auslastung, Umsatz und Erlös auswirkt

Seit kurzem bietet furniRent einen Online-Rechner an, der die Zusammenhänge zwischen Investitionen in neue Ausstattung und den sich dadurch verändernden Kennzahlen wie Auslastung, Umsatz und Mehrerlös errechnet. „Hoteliers können sich so ausrechnen, wie sich ein geplanter Umbau auf das Geschäft auswirken würde“, so furniRENT-Boss Kofler. Der Rechner ermöglicht es verschiedene Szenarien einer Hotelzimmer- und Bäderrenovierung durchzuspielen.

Neben der Eingabe der aktuellen Zimmer- und Bettenanzahl können die Hoteliers angeben, wie viele Zimmer und Bäder sie umbauen möchten. Neben der Auslastung ist auch der durchschnittliche Verkaufspreis pro Bett ganz entscheidend. „Ein Hotelier profitiert dann von Investitionen in neue Einrichtung, wenn dadurch ein höherer Bettenpreis erzielt werden kann“, weiß Kofler.

Beispiel-Rechnung

Angenommen ein Haus mit 20 Zimmern, das 300 Tage im Jahr geöffnet hat, bietet seine Betten für durchschnittlich 42 Euro an und ist zu 60 Prozent im Jahr ausgelastet. Nun soll die Hälfte der Zimmern und Bäder erneuert werden. Die zu renovierenden Zimmer erzielen in diesem in der Praxis realistischen Rechenbeispiel vor dem Umbau einen Umsatz von monatlich 12.600 Euro.

5 Prozent höhere Auslastung reicht, damit sich die Investition rechnet

Mit einer zu erwartenden prozentualen Steigerung der aktuellen Auslastung um fünf Prozent und einem um fünf Euro höheren Preis pro Bett beträgt die neue Auslastung in den umgebauten Zimmern 63 Prozent und der monatliche Umsatz 14.805 Euro. Das entspricht einem Mehrerlös von 2.205 Euro pro Monat und 26.460 Euro im Jahr. Die entstehenden Investitionskosten könnten so mit dem Miet- und Kaufsystem laut Berechnungen von furniRent mit einer Monatsrate von 1.608 Euro über eine zehnjährige Laufzeit gestreckt werden. Die Gesamtinvestitionskosten betragen in diesem Fall 188.200 Euro.

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