Fußball EM 2016: Das sind die Regeln für die Gastronomie

Fußball EM 2016: Das sind die Regeln für die Gastronomie

Bei der EM 2016 will die Gastronomie mit Public Viewing ihren Gästen Unterhaltung bieten.

Am 10. Juni ist Anpfiff der Fußball EURO 2016. Viele Gastronomiebetriebe werden Public Viewings anbieten. Dabei sind allerdings Richtlinien zu beachten. Die wichtigsten Bestimmungen.

Grundsätzlich können alle Gastronomiebetriebe Spielübertragungen der Fußball Europameisterschaft 2016 vom 10. Juni bis10. Juli 2016 ihren Gästen im Lokal und im Schanigarten anbieten. Es gibt allerdings Richtlinien, die beim Public Viewing zu beachten sind:

Bars, Hotels und Restaurants unterliegen keinen Lizengebühren, wenn für die Übertragung kein Eintrittsgeld erhoben wird und die Veranstaltung nicht durch Dritte gesponsert wird. Die TV-Geräte müssen in den Räumlichkeiten betrieben werden und Abonnements für den kommerziellen Bereich besitzen, sowie über die notwendigen Genehmigungen verfügen. Da der ORF offizieller Partner der UEFA ist und daher alle Rechte an Live-Übertragungen besitzt, müssen alle Public-Viewing-Veranstalter, auf diekommerzielle Kriterien zutreffen und/oder die Zuschauererzahl über 300 Personen liegt, beim ORF bis 6. Mai eine Lizenz beantragen.

  • Bei einer Bildschirmdiagonale unter drei Meter ist keine UEFA-Lizenz, keine AKM-Gebühr und keine extra ORF-(GIS) Gebühr erforderlich, wenn Sie zusätzlich keinen Eintritt verlangen, keine erhöhten Preise während den Übertragungen verlangen und auch sonst keine Werbemaßnahmen setzen.
  • Des Weiteren ist zu beachten, dass kein ungebührlicher Lärm entstehen darf. Bei der Aufstellung des Bildschirms dürfen Anrainer und Teilnehmer des Straßenverkehrs nicht geblendet oder abgelenkt werden.
  • Zusätzliche Verabreichungsplätze dürfen nicht eingerichtet werden und Fluchtwege des Lokales müssen frei zugänglich sein.
  • Technische Aufbauten und Stolpergefahren müssen vermieden werden.
  • Es dürfen nur Spiele der Fußball-Europameisterschaft und keine sonstige Programme übertragen werden.
  • Die Spiele dürfen ausschließlich live übertragen werden, die Wiedergabe von Aufzeichnungen ist nicht gestattet.
  • Im Innenhof-Garten dürfen keine Fußballübertragungen stattfinden, wegen der besondere Lärmsituation, es sei denn, der Innenhof-Garten ist extra dafür genehmigt

Verlängerung in die Sperrstunde

Im Lokal selbst wird eine längere Übertragung nicht so heikel sein, heißt es bei der Wirtschaftskammer (WKO): "Hinsichtlich der Sperrstunde wird die Behörde, wie in der Vergangenheit, bei Überschreitungen, die durch die Übertragung der Spiele (bis Schlusspfiff) verursacht werden, großzügig sein". Allerdings wird vor privaten Anzeigen gewarnt, die es natürlich immer geben kann und mit denen vor allem bei der Übertragung im Schanigarten gerechnet werden muss. Zur Absicherung empfiehlt die WKO, sich eine Sperrstundenüberschreitung für die kritischen Tage beim Bezirkspolizeikommissariat genehmigen zu lassen.

Die Gewerbeordnung schreibt eine Anzeige solcher Darbietungen (§ 81 Abs 2 Z 11 GewO 1994, vorübergehende Änderung der Betriebsanlage) gegenüber dem Magistratischen Bezirksamt/ Betriebsanlagencenter vor. Diese Anzeige ist nur notwendig, wenn das Fernsehgerät noch nicht betriebsanlagenrechtlich genehmigt wurde oder an einem anderen Platz aufgestellt wird


Service: Der Leitfaden für Public Viewings während der EURO 2016

Zum Download auf das BIld klicken.

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