Hotels, Almhütten und Seilbahnen öffnen am 29.5.

Nun stehen Details und Datum die Wiederöffnung von Hotels, Almhütten und Seilbahnen fest. Welche Bereiche genau geöffnet werden dürfen, was es für Betreiber und Gäste zu beachten gilt .

Hotels, Almhütten und Seilbahnen öffnen am 29.5.

Pfingsten ist gerettet! Hotels und andere Beherbergungsbetriebe dürfen am 29. Mai, vor dem langen Pfingstwochenende, wieder aufsperren und dann gleich das ganze Programm von Gastronomie über Wellness und Frühstücksbuffet bis zu Seminaren mit bis zu 100 Teilnehmern anbieten. Für die Hygiene gelten dabei im Wesentlichen analoge Regeln wie für die Gastronomie und Schwimmbäder.

Schutzhütten: Schlafen auf zwei Meter Entfernung
Wichtig für das Alpenland Österreich: Auch Seilbahnen und Schutzhütten dürfen den Betrieb aufnehmen. Bei Seilbahnen müssen die Details für Sicherheitsmaßnahmen allerdings noch ausgearbeitet werden. Schützhütten müssen in den Schlafsälen für zwei Meter Abstand zwischen Personen sorgen, die nicht im gleichen Haushalt leben - oder die Schlafgelegenheiten "mit technischen Hilfsmitteln" voneinander trennen, sagten Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger.

Plexiglas und Buffets kommen
In den Hotels werden Abstand-Halten bzw. Tragen von Mund-Nasen-Schutz im Eingangsbereich verpflichtend - oder der Einbau von Plexiglas-Wänden. Wenn sich eine Gruppe von Freunden ein Apartment mieten will, darf sie das, muss dann aber Abstand zu anderen Gästen halten, so Anschober. Auch Buffets werden "unter besonderen hygienischen Vorschriften" angeboten werden können.

Plantschen erlaubt
Die Wellness-Bereiche dürfen aufsperren, wobei "was für Bäder gilt, wird auch für Hotel-Wellnessanlagen gelten", so Köstinger. Auch Seminare dürfen wieder stattfinden, mit bis zu 100 Teilnehmern allerdings unter Einhaltung von Abstandsregeln und Verwendung von Masken. Bei Schulungen wie für Erste-Hilfe-Kurse, wo Abstand nicht möglich ist, wird die Abstandsregelung nicht gelten.

Kommen Hotelgutscheine?
Besonders schwierig sei die Lage für die Stadthotellerie, weil Kongresse und Flüge ausfallen. Leichter sei es für Ferienhotels mit viel Freiraum rundherum. Sollte es doch zu einer Erkrankung von Personal kommen, werden keine speziellen Regeln für die Beherbergungswirtschaft eingeführt. Über Hotelgutscheine "wird nachgedacht", so Köstinger.

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