Alltours rechnet trotz Türkei-Turbulenzen mit mehr Gewinn

Trotz der drastischen Buchungsrückgänge in wichtigen Urlaubsregionen wie der Türkei und Ägypten rechnet der Reiseveranstalter Alltours im laufenden Geschäftsjahr mit mehr Gewinn. Der Reiseveranstalter profitiere dabei vor allem von der eigenen Hotelkette allsun-Hotels in Spanien, berichtete Alltours-Chef Willi Verhuven am Dienstag in Düsseldorf.

Die Türkei ist derzeit einer der Länder in der Österreicher am meisten für ihre Euros bekommen.

Die Türkei ist derzeit einer der Länder in der Österreicher am meisten für ihre Euros bekommen.

Sie gehöre zu den Gewinnern der Verlagerung der Urlaubsströme nach den jüngsten Terroranschlägen. Alle 28 allsun-Hotels seien bis zum Saisonende überdurchschnittlich gut gebucht und wiesen aufgrund des Spanien-Booms eine besonders hohe Profitabilität aus.

Nicht nur Spanien profitiert von den Ängsten der Touristen vor Unruhen und weiteren Terroranschlägen im Nahen Osten. Auch die Buchungen in Bulgarien, Griechenland, der Karibik und in Südostasien hätten deutlich zugelegt, berichtete Verhuven. Dies gleiche den Rückgang in Ägypten, Tunesien und der Türkei zum größten Teil aus.

Ganz aufgegeben hat Alltours die Saison dort aber noch nicht. "Wir rechnen damit, dass sich in diesen Ländern die Buchungsentwicklung aufgrund eines preisaggressiven Kurzfristgeschäfts verbessern wird", sagte Verhuven. Voraussetzung dafür sei aber, dass die Lage dort ruhig bleibe.

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