Die wichtigsten Steuertipps für Studenten und deren Eltern

Tipps, wie berufstätige Studenten Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge vom Fiskus zurückholt, wie viel Pendlerpauschale Studenten zusteht und wie die Eltern die höheren Kosten für ihre studierenden Sprösslinge steuerlich absetzen können.

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Die wichtigsten Steuertipps für Studenten und deren Eltern

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Mit diesen Tipps können Studenten Steuern sparen

Wie man sich die Lohnsteuer wieder zurückholt

Bei Studenten, die als echte Dienstnehmer angestellt sind, muss das Unternehmen Lohnsteuer einbehalten, um diese an das Finanzamt abzuführen. Dies insbesondere dann, wenn das Bruttogehalt höher als 1.190 Euro pro Monat ist oder die Studenten nur tageweise beschäftigt sind.

Wolfgang Höfle, Steuerberate bei TPA : „In diesen Fällen sollten Sie versuchen, sich die Lohnsteuer nach Jahresende vom Finanzamt zurückzuholen.“ Auch dafür muss man eine Arbeitnehmerveranlagung machen. Zur Gänze bekommt man die einbehaltene Lohnsteuer allerdings nur zurück, wenn das Jahreseinkommen pro Kalenderjahr rund 12.000 Euro nicht übersteigt. Das Jahreseinkommen entspricht grob gesagt dem Bruttogehalt minus der Sozialversicherungsbeiträge.

Was man tun kann, wenn man trotz geringem Einkommen Sozialversicherung zahlt

Wer so wenig verdient, dass er keine Lohnsteuer zahlt - die Grenze liegt derzeit bei 1.828 Euro - wohl aber Sozialversicherungsbeiträge abführen muss, kann sich zehn Prozent der bezahlten Sozialversicherungsbeiträge (maximal 110 Euro) mittels einer Steuererklärung als so genannte „Negativsteuer“ zurückholen.

Wie Studenten Penderpauschale und Pendlerzuschlag bis zu 700 Euro kriegen

Studenten, denen für den Weg zur Arbeit eine Pendlerpauschale zusteht, steht zusätzlich auch ein Pendlerzuschlag in Höhe von 290 Euro zu. Als Pendler erhält man pro gefahrenen Kilometer einen Euro vergütet. Die Vergütung kann aber nur maximal 700 Euro im Studienjahr betragen. Nachweise sind hier keine notwendig.

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1. Kinderfreibetrag: Die finanzielle Mehrbelastung durch das Studium geltend machen

Eltern können in ihrer Steuererklärung für studierende Kinder den Kinderfreibetrag geltend machen. Allerdings nur solange sie für das studierende Kind Familienbeihilfe beziehen.

2. Kosten für Kinder, die weiter weg studieren, absetzbar

Wenn im Einzugsgebiet des Wohnortes der Eltern (Entfernung muss größer als 80 Kilometer sein) keine entsprechende universitäre Ausbildung möglich ist und das Kind daher auswärts studieren muss, können die Kosten für die Aufwendungen für die Universitätsausbildung des Kindes als außergewöhnliche Belastung abgesetzt werden. Mehr als eine Pauschale von 110 Euro pro Monat kann allerdings nicht berücksichtigt werden. Die Pauschale gilt unabhängig vom tatsächlich entstandenen Mehraufwand. Der Bezug der Familienbeihilfe ist keine Voraussetzung, um den Freibetrag zu erhalten. Geringfügige eigene Einkünfte des Kindes sind nicht schädlich, wenn die Zuverdienstgrenze für den Bezug der Familienbeihilfe nicht überschritten wird.

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