Erhöhung des Sachbezugs bei Spritschluckern wirkt

Die Erhöhung des Sachbezugs wirkt. Seit im Herbst 2015 die Steuern für Firmenautonutzer über einem Ausstoß von 130 g/km deutlich gestiegen sind, sinkt der Anteil der großen Spritschlucker in Firmen. Über die Auswirkungen und wie das auf die Zulassungen von Firmenautos am Neuzulassungsmarkt auswirkt.

Erhöhung des Sachbezugs bei Spritschluckern wirkt

Seit das Finanzministerium im September 2015 die Erhöhung des Sachbezugs von 1,5 Prozent auf 2 Prozent für Fahrzeuge, die mehr als 130 Gramm pro Kilometer ausstoßen, angekündigt hat, haben Firmen und deren Mitarbeiter mit Anspruch auf ein Firmenauto, rasch reagiert. Der durchschnittliche C02 -Anteil pro Kilometer ist seither laut einer Auswertung des Datendienstleisters Eurotax von 137 Gramm auf 121 Gramm deutlich zurückgegangen.

Tendenziell sinkt der C02 -Ausstoß seit längerem, auch bei Neuzulassungen von Privatautos. „Die Reduktionen haben dazu geführt, dass der Anteil der Flottenfahrzeuge mit weniger oder gleich 130g CO2 -Ausstoß deutlich zugenommen hat. Die gesetzlichen Änderungen haben also diesen Trend noch einmal verstärkt“, so Eurotax in ihrer Studie.

Kleinere Autos, weniger Umsatz

Durch die Verteuerung von Firmenautos durch den Gesetzgeber, sind jedoch, die Neuzulassungen bei Flottenfahrzeugen, nicht wie befürchtet zurückgegangen. Im Gegenteil: Der Anteil ist sogar gestiegen. Für die Autohersteller und Händler gibt es dennoch einen gravierenden Nachteil: Der Umsatz sinkt, da Modelle mit einem niedrigern Ausstoß, trotz Downsizing, tendenziell auch kleiner und billiger sind.

Trend zeigt weiter nach unten

Da die gesetzlichen Rahmenbedingungen ein Sinken der Grenzwerte um 3g pro Jahr vorsehen, ist auch mit einer weiteren durchschnittlichen Reduktion des durchschnittlichen CO2 -Ausstoßes zu rechnen. Auch die Autohersteller sind gezwungen ihren Flottendurchschnitt bis 2020 auf 95g CO2/km zu senken. „Die jüngsten Bekenntnisse großer Hersteller zum Thema Elektromobilität sind ja ein klares Signal, dass die Herausforderungen der Politik angenommen werden“, so Eurotax.

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