IT Trends 2018

IT Trends 2018

Zum Jahreswechsel stellt sich jede Branche die Frage nach ihren Trends für das kommende Jahr. Die IT-Trends 2018 werden beherrscht von Analytics, Maschinellem Lernen und Künstlicher Intelligenz und daran anschließend Datenvisualisierung, Datenmanagement und Data Governance. Es gibt mehrere Treiber für diesen Trend: Unternehmen brauchen eine vorausschauende Sicht auf Umsatz, Kundenzufriedenheit, Marktsegmententwicklung oder Produktstabilität. Aber auch das Internet der Dinge oder neue regulatorische Vorgaben beflügeln den Trend, Beispiel EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Warum ist Analytics bei der DSGVO wichtig? Firmen müssen ab Mai 2018 nachweisen, wo und wie sie ihre Daten über Kunden bewegen. Und damit rückt das Thema Data Governance in den Mittelpunkt. Warum? Daten müssen nachvollziehbar gemacht werden, und zwar sowohl bei ihrer Entstehung als auch bei ihrer Verarbeitung. Unternehmen müssen zeigen, wie sie zu bestimmten Entscheidungen kommen, und nachweisen, dass sie ihre Kundendaten ausschließlich in der vorgegebenen Weise nutzen. Und wenn die Kunden es wollen, müssten sie alle Daten über sie löschen, die ein Unternehmen über sie hat. Eine echte Datenmanagementaufgabe vom Stamme Herkules. Eine aktuelle Studie von SAS beleuchtet den Status quo in Sachen Vorbereitung bei den Unternehmen.

Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen - Maschinen und Fahrzeuge werden immer smarter. Menschen sprechen mit virtuellen Assistenten. Autos fahren bald autonom. Und jüngst hat auch noch ein Rechner den weltbesten Spieler beim komplexen Brettspiel „Go“ übertrumpft. Deshalb beleuchtet das Top IT-Thema Nummer zwei für’s nächste Jahr die Frage, wie Unternehmen das volle Potenzial aus Sensoren und anderen vernetzten Geräten/Maschinen ziehen können. Hier die Antwort: mittels Künstlicher Intelligenz (KI) und Maschinellem Lernen. Und die Hoffnungen auf positive Ergebnisse mittels KI-Implementierung sind gewaltig. Laut einer aktuellen SAS Studie rechnen viele mit hohem Wachstumspotenzial und immensen Umsatzsteigerungen. Unternehmer erwarten, dass sie mit KI schlichtweg wettbewerbsfähiger werden. Künstliche Intelligenz hört sich bedrohlich an? Keineswegs! Denn die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Jüngst hat SAS mit Maschinellem Lernen den besten Ort der Welt gefunden. Und auch Sie können hier mittels maschinellem Lernen Ihr persönliches Paradies ermitteln. KI kann uns den Alltag erleichtern, ganz unabhängig von unternehmerischen Zielen. Analytische Lösungen müssen „menschlicher“ und transparenter werden, um das Vertrauen in sie zu festigen. Und genau das wird die Herausforderung der kommenden Jahre in Sachen KI und maschinellem Lernen sein. Bei dem Projekt kam auch die Datenvisualisierung zum Einsatz. Denn was bringt die beste Analyse, wenn der Nicht-Statistiker die Ergebnisse nicht interpretieren kann. Dafür sind Datenvisualisierungs-Tools nötig. In 2018 das vorherrschende Thema für die Hersteller.

Internet of Things - Konkretisierung durch Desillusionierung

Aber auch das Internet of Things (IoT) profitiert von diesen Technologien und wird uns weiter beschäftigen. Hier die alles beherrschende Frage, wie aus Sensordaten Erkenntnisse gewonnen werden können und wie das Internet dafür zu nutzen ist. Selbstverständlich schließen sich dann Aspekte des autonomen Fahrens an, denn ohne Datenanalyse bleibt das Zukunftsmusik. Die Hersteller und Zulieferer müssen darüber nachdenken, dass sie Datenlieferanten und Datenverarbeiter werden. Dass sich ihr ursprüngliches Geschäftsmodell erweitern wird. Die Diskussion um IoT wird zwangsläufig eine neue Form der Desillusionierung mit sich bringen. Denn einfach so auf Knopfdruck spucken Machine Learning & Co. nicht einfach Werte und Wissen aus. Und hier schließt sich die eigentlich interessanteste Frage für 2018 an: Wie analytics-ready ist meine Firma denn? Der Reset-Button wird gedrückt, um sich des Fazits bewusst zu werden: Konkretisierung durch Desillusionierung. Die IoT-Diskussion soll mehr ins Detail gedacht werden, indem sie auch Fach- und Branchenthemen adressiert: Predictive Maintenance, Connected Car, Production Quality, Smart Consumer Products.

In Kooperation mit SAS.

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Christoph Kopp, Principal und Big Data-Experte bei Horváth & Partners

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