DFB zahlt Millionen für WM-Affäre an Anwaltskanzlei

Die Untersuchung der Affäre um die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland kostet den Deutschen Fußball Bund (DFB) mehr als 5 Millionen Euro. Die Kanzlei Freshfields hatte intern ermittelt. Und dennoch gibt es keine Auflösung der dubiosen Vorgängen.

DFB zahlt Millionen für WM-Affäre an Anwaltskanzlei

Frankfurt am Main. Die externe Untersuchung der WM-Affäre 2006 hat den Deutschen Fußball-Bund (DFB) mehr als fünf Millionen Euro gekostet. Wie der DFB am Freitag veröffentlichte, stellte die beauftragte Kanzlei Freshfields dem Verband für ihren am 4. März veröffentlichten Bericht insgesamt 5,11 Millionen Euro in Rechnung.

Der DFB hatte die Kanzlei im Herbst des vergangenen Jahres damit beauftragt, die Geschehnisse rund um die Vergabe der WM 2006 an Deutschland zu untersuchen.

Doch auch nach der Recherche ist weiter unklar, wofür das WM-Organisationskommittee damals 6,7 Millionen Euro an die FIFA überwiesen hat. Der damalige DFB-Präsident Wolfgang Niersbach trat infolge der Affäre zurück.

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