ORF-Wahl: Acht Bewerber für Posten des ORF-Generaldirektors

ORF-Wahl: Acht Bewerber für Posten des ORF-Generaldirektors

Acht Bewerber um den Küniglberg - sechs Namen wurden genannt.

Der jetzige Amtshinhaber Alexander Wrabetz und sein Herausforderer ORF-Finanzchef Richard Grasl gelt als die aussichtsreichsten Kandidaten für die Wahl zum ORF-General am 9. August.

Wien. Ohne größere Überraschungen ist die Ausschreibungsfrist für den Posten des ORF-Generaldirektors zu Ende gegangen. Insgesamt acht Personen haben sich um Amt des ORF-Chefs beworben. Der amtierende ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und ORF-Finanzdirektor Richard Grasl gelten weiter als aussichtsreichste Kandidaten aus dem Bewerberfeld.

ORF-Stiftungsratsvorsitzender Dietmar Hoscher hat am Freitag sechs der acht Bewerber bekanntgegeben: Georg Anton, Mag. Richard Grasl, David Küblböck, Karl Maihoroff, Günter Ofner und Dr. Alexander Wrabetz. Zusätzlich gab es zwei vertrauliche Bewerbungen. Eine weitere Bewerbung wurde nach Ablauf der gesetzlichen Bewerbungsfrist nicht ausschreibungskonform abgegeben.

Nach dem Ende der Ausschreibungsfrist können Stiftungsräte nun bis Montagmittag noch Nachnominierungen einreichen. Und bis Freitag, 5. August, 12.00 Uhr kann jedes Mitglied des Stiftungsrats Nominierungen für das Hearing im obersten ORF-Gremium einbringen. Hearing und Wahl des Generaldirektors finden am 9. August statt. Die 35 Stiftungsräte wählen den neuen ORF-Chef in offener, nicht geheimer Abstimmung. Abgestimmt wird dabei nur über Personen, die auch am offiziellen Hearing teilgenommen haben.

18 Stimmen sind für eine Mehrheit notwendig. Die Mitglieder des Gremiums werden von Regierung, Parteien, Bundesländern, ORF-Publikumsrat und Betriebsrat beschickt und sind - abgesehen von wenigen Ausnahmen - in parteipolitischen "Freundeskreisen" organisiert. SPÖ und ÖVP können derzeit auf je 13 Vertreter zählen. FPÖ, Grüne, NEOS und Team Stronach haben je einen Stiftungsrat. Der von BZÖ/FPK bestellte und von der SPÖ-geführten Landesregierung verlängerte Kärntner Stiftungsrat sowie vier Unabhängige komplettieren das Gremium.

Wegen der knappen Mehrheitsverhältnisse ist der Ausgang der Abstimmung offen. Den Ausschlag dürften die Vertreter der Opposition sowie die Unabhängigen im obersten ORF-Gremium geben.

Bereits am 8. August findet eine von ORF III übertragene öffentliche Präsentation mit allen Bewerbern statt.

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