Wegen Angst um den Job: Mitarbeiter lassen Urlaub verfallen

Wegen Angst um den Job: Mitarbeiter lassen Urlaub verfallen

Jeder dritte Arbeitnehmer in Deutschland lässt Urlaubstage verfallen. Hauptgrund dafür sei die Sorge vor einem Jobverlust.

Am stärksten verbreitet ist ein solcher Verzicht in den Reinigungs- und Bauberufen, am geringsten in Dienstleistungsbereichen wie Werbung, Marketing oder Öffentlichkeitsarbeit, heißt es in einem Bericht der "Bild"-Zeitung unter Berufung auf eine Befragung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Zudem gibt es dem Bericht zufolge einen Zusammenhang mit der Arbeitsbelastung: Je länger die wöchentliche Arbeitszeit sei, desto häufiger werde auf Urlaub verzichtet. So habe jeder Zweite (50 Prozent), der 48 Stunden oder mehr in der Woche arbeitet, Anspruch auf Ferientage verfallen lassen. Bei einer Wochenarbeitszeit von bis zu 20 Stunden betreffe es nur jeden Vierten (26 Prozent).

DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach mahnte die Arbeitgeber, sie müssten dafür Sorge tragen, dass die Beschäftigten ihren Urlaub auch nehmen könnten. "Gerade bei großem Arbeitsdruck ist die Erholung im Urlaub noch wichtiger, um gesund zu bleiben", sagte sie der "Bild"-Zeitung.

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