Vorarlberger Frontfrau für Luxuskaufhaus

Vorarlberger Frontfrau für Luxuskaufhaus

Contra Quote. Die neue Jelmoli-Chefin Nina Müller lehnt Frauenquoten ab. Diese seien nur etwas für „durchregulierte Systeme“.

Die Vorarlbergerin Nina Müller wird Chefin des Züricher Traditionshauses Jelmoli.

Das Schweizer Luxuskaufhaus Jelmoli wird ab Frühjahr 2020 von einer Österreicherin geleitet. Für die 50-jährige Managerin Nina Müller bedeutet der neue Job einen Karrieresprung. Die letzten drei Jahre fungierte sie als Geschäftsführerin der zur Schweizer Coop-Gruppe gehörenden Schmuckkette Christ Uhren und Schmuck. Jelmoli ist da ein ganz anderes Kaliber.

Das Züricher Traditionswarenhaus mit einer mehr als 185-jährigen Geschichte ist der größte Luxusshoppingtempel der Schweiz. Auf sechs Etagen werden auf einer Fläche von 24.000 Quadratmetern mehr als 1.000 Marken angeboten. Zuletzt setzte das Unternehmen mit knapp 630 Mitarbeitern rund 120 Millionen Euro um. Heuer soll ein neuer Standort am Züricher Flughafen eröffnen. In ihrer neuen Funktion als Jelmoli-Chefin wird die Managerin auch in die bis dato rein männlich besetzte Gruppenleitung des Immobilienkonzerns Swiss Prime Site einberufen, zu dem das Traditionswarenhaus gehört.

Müller, die ursprünglich mal Tierärztin werden wollte, absolvierte einen Master an der Wirtschaftsuniversität in Wien mit Schwerpunkt Marketing. Mitte der 90er-Jahre startete sie ihre Karriere im Bereich Vertrieb und Marketing beim Strumpfhersteller Wolford, wo sie unter anderem für den italienischen Markt zuständig war. Es folgten Stationen beim Taschenhersteller Mandarina Duck und bei den Modelabels Don Gil und Palmers. Mehr als zehn Jahre war sie für den Kristallkonzern Swarovski tätig, für den sie auch in die Schweiz übersiedelte.

Müller hat keine Kinder. In ihrer Freizeit genießt sie das kulturelle Angebot von Zürich sowie Skitouren in den Schweizer Bergen.



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